Block-Zufalls-Raten und Klassen

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Beispiel zum Benutzen von Block-Zufalls-Raten und Klassen


In diesem Beispiel wird beschrieben, wie man die Eigenschaften 'Block-Zufalls-Raten' und 'Klassen' anwenden kann. In einem weiteren Artikel wird später beschrieben, wie sich eine Klasse mit Aktionen verändern lässt. Der diesem Beispiel zugehörende Gleisplan ist in folgendem Bild dargestellt.




Zur Verdeutlichung wurden zwei Lokomotiven angelegt. 'lok1' wurde die Adresse 1 und 'lok2' die Adresse 2 zugewiesen.
Der Gleisplan für dieses Beispiel hat zwei Startblöcke, start1 und start2. Über die Weichen w1 und w2 sind von hier entweder die Blöcke oben1 und oben2 oder die Blöcke unten1 und unten2 zu erreichen
Damit die Lokomotiven nicht immer händisch umgesetzt werden müssen, wurden die Blöcke start1 und start2 sowie oben2 und unten2 als Kopfbahnhof eingestellt. Jede Lok hat einen zugehörigen Block start(x) als Heimatbahnhof, zu dem sie immer zurückkehrt.
Es bietet sich an, zum Üben den Plan selbst einmal auf seiner Rocview Instanz nachzubauen. Die Fahrstraßen werden vom Analyser erstellt.
Wenn jetzt im Automatikmodus alle Züge gestartet werden, stehen die Chancen 50:50, dass ein Zug entweder die Fahrstraßen vom jeweiligen Start Block Richtung Block oben1 oder unten1 benutzt. Die Ausgangssituation dabei ist: Die Blöcke oben1/oben2 und unten1/unten2 sind nicht gesperrt, belegt, inaktiv oder sonstwie nicht erreichbar.

Ziel ist: Die Chancengleichheit 50:50 soll jetzt auf einen anderen Wert, z. B. 80:20, geändert werden.

Block-Zufalls-Raten


Um die Funktion Block-Zufalls-Rate zu parametrieren, wird der Eigenschaften-Dialog des Blockes 'oben1' geöffnet.



Hier wird der Wert im Feld 'Zufalls-Rate' auf '8' geändert. Im Eigenschaften-Dialog zu Block unten1 wird der Wert auf '2' geändert. Nach dem Ändern dieser Werte sollte der Klick auf 'Übernehmen' und 'ok' nicht vergessen werden. Nach einem erneuten Start aller Züge im Automatikmodus wird die Änderung wie folgt aktiv sein: In 8 von 10 Fällen wird ein Zug jetzt den Block oben1 und in zwei Fällen den Block unten1 anfahren. Das Verhältnis 50:50 hat sich in 80:20 geändert.

Ein zweites Ziel wird festgelegt: lok1 soll immer und ausschließlich in den Block oben1 fahren, während lok2 die neu eingerichtete Zufalls-Rate benutzt, um Block oben1 oder Block unten1 zu befahren. Das kann mit der Eigenschaft 'Klassen' in den Eigenschaften einer Lokomotive erreicht werden. Damit ist es z. B. möglich, zwei gleichen Zugtypen verschiedene Wege anzubieten. Ein Beispiel wäre: Zwei Dieselloks vom Typ V200 sind in Rocrail als Diesellok, Typ Personenzug deklariert. Diese beiden Züge würden in den entsprechenden Blöcken die gleichen Berechtigungen haben. Das kann man jetzt mit Klassen ändern. Wie das funktioniert, wird im Folgenden gezeigt.

Klassen


In den Eigenschaften einer Lokomotive findet sich im Register Einzelheiten das Feld 'Klasse'. Hier kann einem Fahrzeug eine individuelle Klassenkennung gegeben werden. In unserem Beispiel erhält 'lok1' die Klasse 'Lok1'. Die 'lok2' erhält die Klassenbezeichnung 'Lok2'. Klassennamen sollten wegen der besseren Übersicht immer mit einem Großbuchstaben beginnen. Zu beachten ist, dass diese Klassenkennungen willkürlich sind. Die Klassenkennungen könnten auch z. B. Toto und Harry oder Fix und Foxy lauten.



Jetzt werden die Berechtigungen in den Blöcken geändert. Festgeschriebenes Ziel ist: Lok1 soll immer den Block oben1 benutzen. Dazu wird der Eigenschaften-Dialog des Blockes oben1 geöffnet. Im Registerblatt 'Berechtigungen' wird in das Feld 'Klasse' 'Lok1' hineingeschrieben. Speichern nicht vergessen! Für Block 'unten1' wird der Eintrag Klasse im Eigenschaften-Dialog, Register 'Berechtigungen' in gleicher Weise kommasepariert auf die Werte Lok1 und Lok2 geändert.



Jetzt ist sichergestellt, dass die Lok mit der Klassenkennung Lok1 nur den Block oben1 befährt. Block unten1 hingegen wird von allen Loks mit der Klassenkennung Lok1 und Lok2 befahren. Lok 2 befährt die Blocks unten1 und oben1 im Verhältnis 80:20. Zum besseren Verständnis könnte dieses Beispiel jetzt ausprobiert und ergänzt werden.

Der Beispiel-Plan zum Herunterladen und Üben: blockrates.tar.gz


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