Betriebs-Spiel

Übersicht

3 oder mehr Leute verwenden eine Rocrail-Anlage um 2 oder mehr Zügen zu betreiben und dabei einige oder alle Wagen in Abhängigkeit vom Gleisplan von einer zu einer anderen Stelle zu bewegen.

Dies wird eine Sitzung oder ein Lauf genannt. Die Sitzung kann als ein Spiel gespielt werden oder einfach die Steuerung der Anlage als Team zu geniessen.

Jeder Zug startet mit einer Start-Position, einer Zusammenstellung bereits gekuppelter Wagen und einer Rangier-Liste, um detailliert Wagen abzusetzen und abzuholen.

Jeder Wagen hat einen Frachtbrief, der detalliert die Orte beschreibt, die der Wagen bei seiner Reise über die Anlage besetzen soll.

Die Anlage ist in verschiedene Ziele unterteilt, an denen Wagen abgesetzt und aufgenommen werden können.

Rangierlisten werden aktualisiert, wenn neue Wagen hinzukommen, die jeden Zielort für neue Karten der Liste hinzufügen. Dies kann die Fahrt-Route eines Zuges über die Anlage verändern.

Alle Spieler spielen als Team gegen die Uhr. Alle Spieler erhalten auch eine Punktzahl. Lokführer können gegen jeden Anderen spielen. Fahrdienstleiter spielen um wenigste Fahrbewegungen, benötigte Zeit und erfolgreiche Betriebs-Abwicklung.

Anforderungen

Mindestens 3 Leute

Fahrdienstleiter

  • Verwenden Rocrail-Clients zur Beobachtung.
  • Fahren keinen Zug direkt.
  • Teilen den Lokführern mit, was zu tun ist.
  • Spielen um die minimalste Anzahl an Fahrbewegungen.

2 Lokführer

  • Verwenden Rocrail-Clients, um Züge zu fahren.
  • Es ist ihnen nur erlaubt, das Lok-Bedienfeld zu verwenden oder Rechts-Klicks auf Blöcke auszuführen, um Ziele oder Fahrpläne auszuwählen.
  • Können Bremser-Aufgaben wahrnehmen, wenn sie keinen Bremser haben.
  • Können die Hauptlok verwenden, um Wagen zwischen Gleisen zu rangieren.
  • Spielen gegen die Zeit.

Optional

  • Ein oder mehrere Bremser.
    • Verwenden Entkuppler, um Wagen abzukuppeln.
    • Verwenden Finger/Loks mit Entkuppler, um abgekupplte Wagen zur Abstell-Position zu bewegen (wenn der Lokführer das nicht mit der Hauptlok kann).
    • Verwenden Finger/Loks mit Entkuppler, um ausgewählte Wagen zum Kupplungs-Punkt zu bewegen (wenn der Lokführer das nicht mit der Hauptlok kann).
    • Aufgleisen von Wagen und Loks.
    • Besser ein Bremser je Lokführer.
  • Zusätzliche Lokführer/Züge
    • Rangiermeister
      • Für Anlagen mit großen Rangierbahnhöfen.
      • Benötigt seine eigene Rangierlok.
      • Verantwortlich dafür, abgehängte Wagen in den Rangierbahnhof aufzunehmen und aufgenommene Wagen auf die Hauptgleise zu bringen.

Ein Server und 3 oder mehr Clients

  • Auf dem Server kann einer der Clients laufen.
  • Laptops können verwendet werden, um Clients über das Heimnetzwerk-LAN via TCP/IP zu betreiben.

Das Spiel gewinnen

Spieler gewinnen das Spiel, wenn sie komplett alle Fahrten aller beim Start gesetzten Rangierlisten für die Züge und Wagen mit oder unter der für die Anlage gesetzten Punktzahl ausgeführt haben. Lokführer können auch jeden anderen schlagen, wenn sie weniger Zeit für das Erreichen ihres entgültigen Ziels benötigen.

An Lokführer werden Punkte für das komplette Absetzten und Aufnehmen von Wagen basierend auf der Anzahl der Wagen vergeben.

Den Lokführern werden für Entgleisungen, Unfälle, Kommunikationsfehler und Rangierlisten-Fehler Punkte abgezogen, wenn sie die Ankunft am entgültigen Ziel melden.

Bonus-Punkte werden an einen Lokführer für das Erreichen des entgültigen Ziels vergeben.

An den Fahrdienstleiter werden Punkte für das komplette Ausführen eines Rangier-Vorgangs vergeben. Die Anzahl der Punkte kann an die Anzahl der Fahr-Bewegungen angepasst werden.

Dem Fahrdienstleiter werden für jeden Halt-Befehl, für jeden Unfall und für Rangierlisten-Fehler Punkte abgezogen.

Der Fahrdienstleiter erhält Bonus-Punkte für jedes von einem Lokführer gemeldete Erreichen des entgültigen Ziels ohne Fehler oder Entgleisungen.

Der Fahrdienstleiter erhält Bonus-Punkte für jedes Erreichen des entgültigen Ziels mit den minimalen oder weniger Fahrbewegungen und wenn alle Lokführer ihr entgültiges Ziel erreichen.

Anfangs-Position

Der Fahrdienstleiter wird von der Anlage ferngehalten, vorzugsweise in einem anderen Raum, so dass er die Gleise nicht sehen kann. Jeder Lokführer befindet sich an einem Computer mit Client, vorzugsweise dort, wo er die Anlage sehen kann. Bei großen Anlagen sollte ein PDA verwendet werden, mit dem man herumlaufen kann.

Ein Zug je Lokführer ist in einem Block positioniert, mit keinem oder mehr Wagen. Kein oder meher Wagen sind an verschiedenen Stellen auf der Anlage auf Anschlussgleisen und in Rangier-Bahnhöfen positioniert.

Jeder Lokführer hat eine Rangierliste, die die Start-Position, welche Wagen an verschiedenen Zielen abgesetzt und aufgenommen werden müssen und die End-Position bezeichnet.

Spielen des Spiels

Der Fahrdienstleiter gibt bekannt, wenn er zum Fahrdienst bereit ist. Jeder Lokführer befragt den Fahrdienstleiter und führt verschiedene Aufgaben entsprechend der Fahrdienstleiter-Antwort aus.

Die grundsätzlichen Abfragen eines Lokführers betreffen die Fahrt zum Ziel und die Rangier-Vorgänge.

Alle Spieler versuchen die erforderlichen Fahrten komplett, aber mit einem Minimum an Fahr-Bewegungen in der kürzesten Zeit und mit den wenigsten Fehlern auszuführen.

Wenn alle Lokführer ihr entgültiges Ziel erreicht oder durch einen Unfall ihres Zuges das Spiel verlassen haben, ist das Spiel beendet und für jeden Spieler wird die Gesamt-Punkt-Zahl berechnet.

Kommunikationen

Wenn eine Lokführer Anfragen oder Berichte an den Fahdienstleiter hat, muss er immer mit seiner Zug-Nummer oder seinem Lokführer-Namen beginnen. Beispiele: “3265 erfragt Ankunftszeit im Block A-Stadt” oder “Tony fragt nach Block Nord”.

Wenn ein Fahrdienstleiter Befehle an Lokführer gibt, muss er immer mit der Zug-Nummer oder dem Namen des Lokführers beginnen. Beispiele: “3265 manuelle nch Nord-Ost fahrent” oder “Tony Ziel nach Nord-West einstellen und Lok starten”.

Der Lokführer muss auch jeden Unfall, wie Entgleisung, Zusammenstoss mit einem anderen Zug usw. unmittelbar an den Fahrdienstleiter melden. Jeder Vorfall wird als Fehler betrachtet und reduziert die Punktzahl des Lokführers und/oder des Fahrdienstleiters. das Unterlassen einer Meldung wird auch als Fehler betrachtet.

Im Allgemeinen stellen Lokführer Anfragen an den Fahrdienstleiter und dann reagiert der Fahrdienstleiter mit Befehlen an die Lokführer. Aber Fahrdienstleiter können auch jedem und allen Lokführern zu jeder Zeit sagen, ihre Züge unmittelbar zu stoppen.

Zum Ziel fahren

Der Lokführer stellt Anfragen zur Fahrt zu seinem Ziel-Block auf der Anlage. Der Fahrdienstleiter beginnt dann mit dem Routing des Lokführer über die Anlage, indem er mitteilt zu welchem Block er jeweils zu fahren hat. Der Fahrdienstleiter kann dem Lokführer sagen, manuell zu fahren, “Ziel setzen” oder “Fahrplan auswählen” zu verwenden, wenn er es für richtig hält. Der Fahrdienstleiter kann dem Lokführer auch sagen, zu halten oder zu stoppen, in welchen Fällen er seinen Zug nicht fahren darf oder unmittelbar auf der Anlage zu stoppen hat.

Wenn der Lokführer manuell fährt, sollte ihm Fahrdienstleiter mitteilen welche Geschwindigkeit zu verwednen ist. Der Fahrdienstleiter muss auch alle Weichen stellen, wenn der Lokführer manuell fährt.

Wenn der Lokführer das Ende seiner Fahrtz erreicht, fargt er an weiteren Befehlen vom Fahrdienstleiter.

Solange er nicht an seinem Ziel angekommen ist, fargt er wieder nach dem gleichen Zielblock. Wenn er am Ziel angekommen ist und abstellen oder aufnehmen muss, fragt er zu Beginn nach Weichen-Operationen. Wenn er die Weichen-Operationen erledigt hat oder wenn keine Wagen am aktuellen Ort rangiert werden müssen, erfragt er dén nächsten Ziel-Block in seiner aktuellen Rangierliste. Wenn er am endgültigen Ziel-Ort angekommen ist, berichtet er die Erledigung seiner Fahrt.

Wenn der Lokführer zu einem falschen Block fährt oder wenn er auch nach zwei Anfragen vom Fahrdienstleiter nicht losfährt, wird das als Fehler betrachtet.

Rangier-Operationen

Wenn der Lokführer den Beginn von Rangier-Operationen mitteilt, berichtet er die Anzahl der abzustellenden und aufzunehmenden Wagen und die Zeit. Beispei: “Tony setzt 2 Waggons ab und nimmt 1 im Abstellplatz auf, 10:21”

Wenn der Lokführer (und sein Bremser) Rangier-Operationen ausgeführt haben, berichtet der Lokführer “Rangier-Operation erledigt” und prüft seine Rangier-Liste.

Es muss beachtet werden, dass die Rangier-Liste bzgl. der abgestellten und aufgenommenen Wagen geändert werden muss.

Dann erfragt er das nächste Ziel vom Fahrdienstleiter.

Markieren von Wagen-Positionen

Jeder Wagen hat eine Position auf der Anlage. Wagen sind entweder in einem Block abgestellt oder einem Zug zugewiesen.

Wenn der Lokführer einen Wagen abstellt, wird er vom Zugverband in den Block verschoben.

Wenn der Lokführer einen Wagen aufnimmte, wird er vom Block in den Zug des Lokführer verschoben.

Eine Fahrt beenden

Wenn der Lokführer seine Fahrt beendet hat, alle Wagen an ihre korrekten Ziele gefahren wurden und sein Zug am endgültigen Ziel ist, berichtet er, das seine Fahrt beendet ist, mit der zeit an den Fahrdienstleiter. Beispiel: “Tony beendet um 10:39” oderr “3625 beendet um 2:05”.

Seine Rangier-Liste wird überprüft, ob er irgendwelche Wagen an einer falschen Stelle abgestellt hat und ob er entlang seiner Fahrtstrecke irgendwelche falsche Wagen aufgenommen hat.

Fehler

Ein Fehler ist jeglicher Irrtum, den ein Lokführer bei der Vollendung einer Fahrt oder Rangier-Operation begeht; beispeilsweise fahren in falsche Blöcke, fahren wenn der Fahrdienstleiter angehalten hat, Unfälle verursachen und abstellen und aufnehmen von falschen Wagen.

Entgleisungen

Entgleisungen werden normalerweise als Fehler betrachtet. Gleise sollten in Ordnung sein, so dass eine Entgleisung kein Fehlker des Lokführers ist. Wie auch immer, Entgleisungen, die durch ineinanderfahren von Wagen oder rückwärtsfahren eines Zuges auf einer Weiche entstehen, werden als Fehler gezählt.

Unfälle

Mitzählen der Punkte

Der Fahrdienstleiter zählt die Punkte für jeden Zug und Wagen mit.

Fehler


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