Fahrpläne: Test-Gleisplan

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:!: Diese Seite ist veraltet und hat seit der Übersetzung des Ur-Textes aus 2008 nur wenige Änderungen erfahren.
Wesentliche Entwicklungen mit grundsätzlichen Änderungen, z.B. Blockseiten-Fahrstraßen, sind nicht berücksichtigt,
so dass der Inhalt dieser Seite als weitgehend falsch anzusehen ist.

Vor einer grundlegenden Überarbeitung wird von der Nutzung dieser Seite abgeraten ! ! !






Dieser Plan soll veranschaulichen, wie eine automatische Zug-Steuerung arbeitet und verwendet wird, um eine komplizierte Steuerung vieler Züge gleichzeitig zu realisieren.

prorail.jpg
Alles ist eine Sache der Planung und des Timings.

Layout Plan

Entworfen von Rob und eingerichtet von Mark, hat dieser einfache Plan einige überraschend komplizierte Tücken, die nur von Fahrplänen gelöst werden können. Es ist eine Weiterentwicklung von Marks früherer Arbeit mit “Duelling Dampfloks” (siehe Yahoo Rocrail Group Messages).

Grundlegendes Design

Blöcke

Jeder Block wird mit einer festen Wartezeit von 1 Minute eingestellt.

Fahrstraßen

Ursprünglich gab es sieben Fahrstraßen, die die Verbindung zwischen den Blöcken definieren. Sie sind:

  • r1 (A2-B)
  • r2 (A2-C)
  • r3 (B-A1)
  • r4 (C-A1)
  • r5 (A1-A2)
  • r6 (D-A1)
  • r7 (E-A1)

Alle Fahrstraßen sind im Uhrzeigersinn definiert. Somit ist die allgemeine Fahrrichtung des Plans rechts herum festgelegt und bedeutet, “vorwärts von jedem möglichen Block rechtsherum zum folgendem Block”, z.B. vorwärts von C muss A1 sein und rückwärts von C muss A2 sein.

Jede Fahrstraße wird für “beide Richtungen” eingestellt, und alle Weichen sind für den Betrieb in beide Richtungen definiert worden, z.B.: mit Fahrstraße “r4 (C-A1)” wird die Weiche “t1” gerade gestellt.

Jedoch während der Prüfung wurde offensichtlich, das alle Loks in diesem Plan in Fahrtrichtung vorwärts rechtsherum fahren würden. Dies heißt, das eine Lok, die links herum fahren soll rückwärts fahren müsste. Aus diesem Grund wurden drei Fahrstraßen hinzugefügt, um eine Lok in Fahrtrichtung vorwärts linksherum fahren zu lassen.

  • C-A2
  • A2-A1
  • A1-C

Diese Fahrstraßen wurden gegen den Uhrzeigersinn eingerichtet, in Fahrtrichtung vorwärts und nur für eine Richtung (von-nach). Dadurch ist es möglich ein Lok vorwärts linksherum fahren zu lassen.

Block-Gruppen

Es gibt eine einzelne Block-Gruppe A1-A2, die als “kritischer Blockabschnitt” markiert ist. das heißt, wenn eine Lok einen Block aufhebt, hebt sie den anderen mit auf.

Ziele und Probleme

Das Hauptziel ist es, das Züge sich den Plan teilen, die unterschiedlichen Ziele gleichzeitig folgen, z.B.: ein Güterzug fährt rechts herum, während ein Personenzug linksherum fährt und sich beide die Strecke A1-A2 im Norden teilen, oder ein Steinkohlezug ständig Steinkohle vom Abstellgleis D zur Stadt B transportiert. Fahrpläne erlauben dem Betreiber die unterschiedlichen Fahrstraßen zu definieren, die die Zügen nehmen müssen, ohne befürchten zu müssen, das sich zwei Züge gegenseitig behindern. Daher sollte Rocrail alle Details der Anlage kennen, um die Züge sicher ihren Zielen folgen lassen zu können.

Fahrstraßen sind nicht genug

Mit Blöcken und Fahrstraßen können sich Züge automatisch bewegen. Die Züge fahren aber ziellos umher. Aus diesem Grund werden Fahrpläne eingesetzt, um einen sinnvollen Fahrbetrieb zu realisieren. Rocrail lässt dann die Züge die im Fahrplan angegebenen Blöcke anhand der Fahrstraßen ansteuern.

Festfahren

Beim einrichten eines Plans muss darauf geachtet werden, das sich die Züge nicht festfahren können. Im einfachsten Fall enthält ein Plan die Blöcke A und B mit den Fahrstraßen A nach B und B nach A. Soll jetzt ein Zug von Block A nach B fahren und gleichzeitig ein anderer Zug von Block B nach A fahren, kann keiner der Züge losfahren, da kein freier Block vorhanden ist. Man müsste folglich noch mindestens zusätzlichen freien Block einplanen, um einen Fahrbetrieb zu realisieren. Daher muss bei der Erstellung eines Gleisplans darauf geachtet werden, dass solche Konflikte vermieden werden. Nur mit einem richtig geplanten Gleisplan ist Rocrail in der Lage, alle Abläufe wie geplant zu steuern.

Kritische Blockabschnitte

Kritische Blockabschnitte sind Blockgruppen, in denen sich immer nur ein Zug aufhalten kann, d.h. wenn ein Zug einen Block in einem kritischen Blockabschnitt anfordert, werden alle anderen Blöcke ebenfalls reserviert. Der obere Teil des Test Gleisplan ist aufgeteilt in die Blöcke A1 und A2, um dieses Prinzip zu testen.

Test-Fahrpläne und Erfahrungen

Grundlegende Tests

Als erstes wurde eine einzelne Lok mit einem Fahrplan getestet, danach gleichzeitig zwei Loks mit zwei Fahrplänen. Daraus ergaben sich zwei Fahrpläne:

  • C-A1-A2-C (im Uhrzeigersinn, wiederholend)
  • B-A2-A1-B (gegen den Uhrzeigersinn, Wiederholend)

Die Einstellung wiederholend wird im Fenster Fahrplan unter Aktion eingestellt, indem der gleiche Fahrplan wieder aufgerufen wird. Das Fahren von zwei Loks gleichzeitig, ohne in den Blöcken A1-A2 festzufahren, ist ab svn1931 möglich. Seit dieser Modifizierung von Rocrail fährt nun die erste Lok mit dem ersten Fahrplan los, während die andere Lok wartet, anschließend fährt die zweite Lok los und die erste Lok wartet.

Weiterführende Tests

Die folgenden Fahrpläne sollten den Umgang mit wechselnden Fahrtrichtungen und nicht kreisfömigen Fahrplänen testen.

  • C-A2-A1-C (im Uhrzeigersinn, wiederholend)
  • D-A1-E-A1-D (beide Richtungen, wiederholend)

Ab svn 1942 arbeitet dieses Prinzip perfekt. Wenn die Lok im zweiten Fahrplan den Block A1 belegt, wartet die Lok mit dem ersten Fahrplan im Block A2 bis die andere Lok im Abstellgleis steht und fährt dann weiter über Block A1 und hält in Block C. Die Lok im Abstellgleis fährt wieder zum Block A1, und der Zyklus wiederholt sich. This is an example of a Yard Switcher working while Main Line trains keep moving through the yard's entrance.

Schienenreinigungsfahrzeug Fahrplan

Rocrail kann im Automatikmodus ein Schienenreinigungsfahrzeug zufällig über die Anlage steuern, indem man es im Automatikbetrieb startet. Diese Art der Schienenreinigung ist durch permanentes stoppen und wieder losfahren nicht so effizient, wie ein permanentes fahren mit gleichbleibender Geschwindigkeit. Daher wird folgender Fahrplan zur Schienenreinigung angewendet:

  • C-A1-A2-B-A1-A2-C-A1-D-A1-E-A1-D-A1-A2-c (im Uhrzeigersinn, beide Richungen, wiederholend)

Seit svn1946 kann ein Fahrzeug als Reinigungsfahrzeug definiert werden.

Dueling Dampfloks und Richtungen

Die Fahrstraßen-Richtungsangabe und Lok-Platzierung können zu einem Problem werden:

1. “Von-Nach” oder “beide Richtungen” bestimmt, ob eine Lok eine Fahrstraße nur in einer oder in beiden Richtungen befahren darf, unabhängig der Lokplatzierung, z.B.:in einer Fahrstraße A-B für “eine Richtung” kann eine Lok nur von A nach B fahren.

2. Die Fahrrichtung bestimmt, ob Rocrail den Lok-Decoder Vorwärts oder Rückwärts ansteuert, z.B.: in einer Fahrstraße A-B ist die “Fahrtrichtung Rückwärts” und in den Lok-Einstellungen ist “Fahrziel in Fahrtrichtung” eingestellt, Rocrail wird den Lok-Decoder rückwärts ansteuern, um die Lok von A nach B fahren zu lassen.

3. Die Platzierung der Lok bestimmt, ob Rocrail vorwärts Kommandos sendet um eine Lok vorwärts fahren zu lassen, z.B.: eine Lok in Block A mit einer Fahrstraße A-B mit Fahrtrichtung Vorwärts, bei der weder “Fahrziel in Fahrtrichtung” noch “Fahrziel entgegen der Fahrtrichtung” markiert ist, Rocrail wird den Lok-Decoder rückwärts ansteuern, um die Lok nach Block B fahren zu lassen.

4. Die Fahrtrichtung und die Platzierung werden kombiniert, wenn Rocrail feststellt wie eine Lok von Block A zu bewegen ist, z.B.: wenn eine Fahrstraße A-B mit Fahrtrichtung rückwärts und bei der Lok weder “Fahrziel in Fahrtrichtung” noch “Fahrziel entgegen der Fahrtrichtung” makiert ist, Rocrail wird den Lok-Decoder vorwärts ansteuern, um die Lok von Block A nach B fahren zu lassen.

Mark hat es verstanden, mit diesen Fahrplänen bei “Dueling Dampfloks” alle Möglichkeiten auszuschöpfen.

  • C-A2-A1-C (gegen den Uhrzeigersinn, wiederholend, benutzt von BR38)
  • B-A1-D-A1-A2-B (beide Richtungen, anschießend den folgenden Fahrplan, benutzt von BR74)
  • B-A1-E-A1-A2-B (beide Richtungen, anschießend den vorherigen Fahrplan, benutzt von BR74)

Sehr schön anzusehen im Video von “Dueling Dampfloks” bei You Tube: Duelling Dampfloks Video

Zukünftige Entwicklung

Die zukünftige Entwicklung ist völlig offen, weil sie im wesentlichen durch Anfragen, Vorschläge und Wünsche im Forum getrieben wird.
Eine Übersetzung des folgenden, aus der englischen Wiki-Seite übernomenen und z.T. überholten Textes aus 2008 ist deshalb bisher nicht erfolgt oder geplant.



Schedules are still evolving in Rocrail, and there are many unused fields in the dialog boxes that illustrate ideas that have not been implemented yet. Some of the ideas that still need to be developed are:

Block Timing This will allow trains to know that they are early, late or on time. Rocrail can then speed up, slow down, or even make a train wait as needed.

Each block already has a time associated with it in a Schedule. If the first block in the schedule is set for 0:00. and the next is set to 1:00, Rocrail should know if the train made it into the block at 0:30 (early), or 1:07 (late) and make a decision based on Time. Rocrail should hold a train in a block if it is early, and perhaps speed the train up if it is late. This is more complex than it seems.

Timetables and Clock Usage This will allow schedules to be repeated only at specific times. Instead of having a schedule run, stop and then just run again, Rocrail should be able to run a schedule at 9:57, then 12:15, then 13:45. This is more complex than it seems, and brings up the idea of “Time” on the layout. schedule-plan-b.jpg

Schedule Groups In the same way that we can link a set of routes into a schedule, we should be able to link a group of schedules into a Run. Note that we need a better word for this concept, but the idea is that the loc first runs the Amsterdam to Paris schedule, then the Paris to Munich schedule, then the Munich to Amsterdam schedule.

Train Priority Fast trains should reserve blocks instead of slow trains where possible. However, a slow train must not be stopped indefinitely because there are too many fast trains using the track it needs. This is very complex, and implies aging, i.e. when a train is only a little bit late, you can stop it, but if it is very late, it must run with higher priority so it will not be “deadlocked” by faster trains that reserve the blocks it needs.

Passing Tracks Situations where a slow train is in front of a fast train should be handled as well, with the slow train “pulling to the side” at the next passing siding and allowing the fast train to get in front. This would mean setting up a single schedule with two or more lists of routes, or allowing you to specify two blocks for a single destination in a schedule. For example consider these two schedules:

  • A1-B-A2-A1
  • A1-C (wait)-A2-A1

We would always use the first schedule if no other train was on the layout. But if a train with higher priority was following this train, this train would use the second schedule and wait in C while the other train moves ahead of it.

Function Triggering When a loc completes a schedule, a specific function is activated. This might let a loc play a sound when it reaches its destination, or uncouple from its wagons. Using the Yard Schedule mentioned above, this might let one loc run 2 trains, by moving into a siding and coupling automatically, running a train out on the layout, moving back into the same siding, and then uncoupling using a Telex magnet.

This is one of the goals of the original Dueling Dampfloks layout, the idea of a switcher running two sets of wagons from each of the sidings while a main passenger train runs the layout.

This is already implemented, but it should be fully tested.

Output Triggering This will allow other actions to be taken when a schedule is completed, such as turning on or off lights, putting power on the rails in an isolated section, or any other kind of electrical action that can be controlled by an addressable decoder.

Layout Details

The following tables show the details for all the elements in the layout.

Block Direction Critical
A1 all Y
A2 all Y
B all N
C all N
D all N
E all N


Sensor FromBlock-Event
s1a1 B-enter, C-enter, A2-in
s2a1 B-in, C-in, A2-enter
s1a2 A1-enter, B-in, C-in
s2a2 A1-in, B-enter, C-enter
s1b A2-enter, A1-in
s2b A2-in, A1-enter
s1c A2-enter, A1-in
s2c A2-in, A1-enter
s1d A1-in
s2d A1-enter
s1e A1-in
s2e A1-enter


Route From To Directions Actions
1 A2 B all t2 thrown
2 A2 C all t2 straight
3 B A1 all t1 thrown, t3 straight
4 C A1 all t1 straight
5 A1 A2 all -
6 D A1 all t3 thrown, t4 thrown
6 E A1 all t3 thrown, t4 straight


Schedule Destinations type Remark
1 B, A1, A2, B cycle: 10 times -
2 C, A2, A1, B cycle: 10 times using routes to/from will flip the direction bit of the train
3 D, A1, E, A1, D cycle: 2 times using routes to/from will flip the direction bit of the train



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