IntelliBox Basic, II and USB-LocoNet Interface

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Produktübersicht

Die IntelliBox Basic, II und USB-LocoNet Interface unterstützen das LocoNet Protokoll über USB.

II USB-LocoNet Interface Basic IB-Com
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Siehe auch USB-LocoNet-Interface


Bemerkungen

  • Die Programmierung von Lokdekodern ist nicht konform zur frei verfügbaren Dokumentation LocoNet Personal Edition
  • Für das von Uhlenbrock verwendete, erweiterte Programmierungs-Protokoll gibt es keine öffentlich zugängliche Dokumentation


Einrichtung

Seit Revision 2118 unterstützt Rocrail das Uhlenbrock LocoNet Interface (ULNI) mit Software-Flusskontrolle.

:!: Die mit dem Gerät gelieferte Treibersoftware muss installiert werden, bevor die Verbindung mit dem Rechner hergestellt wird. Danach muss ermittelt werden, welche Computerschnittstelle dem Gerät zugewiesen wurde.

Damit die an den Fahrreglern der IB vorgenommenen Geschwindigkeitsänderungen in Rocview korrekt angezeigt werden können, muss die Option Erlaube Fahrregler ohne Kennung in den Rocrail-Eigenschaften aktiviert werden.


Typ ULNI

Empfohlene Einrichtung ab Rocrail Revision 2118.

Einrichtung des Uhlenbrock-Gerätes

Mit dem LocoNet-Typ ULNI können die Werkseinstellungen der Schnittstelle verwendet werden:

LNCV 2 = 4 115200 Baudrate
LNCV 4 = 0 LocoNet Direktmodus AUS

uso-menu.jpguso-dlg.jpg


:!: Der LocoNet Direktmodus muss ausgeschaltet sein!
Da die Software-Flusskontrolle selbst Bandbreite beansprucht, sollte die höchste Baudrate (115200) verwendet werden um die Kommunikationsgeschwindigkeit nicht zu verlangsamen.


Schnittstelle ULNI in Rocrail einrichten

Aus dem Menü Datei → Rocrail Eigenschaften… wählen und im Dialog auf den Reiter Zentrale wechseln. Soll die Intellibox die einzige Zentrale sein, so müssen zunächst eventuell vorhandene Zentralen aus der Liste gelöscht werden. Danach wird aus dem Ausklappmenü Neu die Zentrale loconet gewählt und durch Drücken von Hinzufügen in die Liste übernommen. Die Zentrale NEW - loconet markieren und auf Eigenschaften klicken. Es öffnet sich der Dialog LocoNet Interface:


Reiter Interface

Auf dem Reiter Interface wird die Schnittstellenkennung NEW mit dem gewünschten Namen überschrieben, im Beispiel IB. Die zuvor ermittelte Computerschnittstelle wird unter Gerät eingetragen, im Beispiel com1. Die Baudrate wird entsprechend der Einstellung der Zentrale gewählt (Standard: 115200). Als Typ muss ULNI ausgewählt werden.

Hinweis: Rocrail ermittelt unter Windows die verfügbaren seriellen Ports z.Zt. nur bis Com10. Wenn der LocoNet-Com-Port in der Auswahlliste “Gerät” fehlt, muss der tatsächlich zugewiese Com-Port in der Windows-System-Steuerung ermittelt und von Hand in das Feld “Gerät” eingetragen werden.

Reiter Options

Auf dem Reiter Options gibt es für die IB keine Einstellungen.

Hinweis:
Bei der IBCom, der IB-Basic und der IB II muss im Reiter Options der Wert “ibcom” gewählt werden, sonst funktioniert das Programmieren von Decodern über Rocrail nicht (Programmiergleis).

Reiter Details

Die Weichenschaltzeit sollte auf den gleichen Wert, wie die maximale Weichenschaltzeit der IB eingestellten werden (s. dazu auch die Beschreibung von Weichen-Quittierung auswerten weiter unten). Die allgemeinen Bemerkungen zur Weichenschaltzeit auf der Seite der IB1 sollten sinngemäß beachtet werden.

Die Intellibox hält einmal gesteuerte Lokomotiven für eine gewisse Zeit im Wiederholzyklus, wenn sie nicht mehr bewegt werden. Nach Ablauf dieser Zeit werden sie aus dem Wiederholzyklus gelöscht. Die Option Slot Ping wird dazu verwendet, das Löschen aus dem Wiederholzyklus zu verhindern, indem die Lokomotive spätestens nach der hier eingestellten Zeit erneut angesprochen wird. Der Wert für die Slot Freigabezeit sollte auf den gleichen oder einen etwas niedrigeren Wert wie die Intellibox eingestellt werden (Grundeinstellung der IB: 2 Minuten = 120 Sekunden).

Hinweis:
Bei einem Wert von Null wird angenommen, dass sie Zentrale keine Freigabe ausführt, was zu unvorhersehbaren Situationen führen kann: Rocrail prüft nicht, ob die Zentrale einen bekannten Slot freigegeben hat. Sehr kleine Freigabezeiten verursachen unnötigen Datenverkehr für die Prüfung der Slots.
Mit Rocrail gefahrene und wieder abgestellte Lokomotiven verbleiben mit der Option Slot Ping im Wiederholzyklus. Wird eine solche Lok auf der Intellibox aufgerufen, so erscheint die Meldung “Lok bereits unter Kontrolle!”.

Abfrage-Adresse (Query address, ab rev. 5243)
Die Standard-Abfrage-Adresse, um den aktuellen Rückmelder-Status zu erhalten, ist 1017. Für Uhlenbrock-Rückmelde-Module muss sie auf 1016 eingestellt sein.

Die Option Weichen-Quittierung auswerten kann aktiviert werden um zu verhindern, dass Weichenbefehle an die IB gesendet werden, während diese noch einen vorhergehenden Weichenbefehl ausführt.

Hinweis: Wenn die Option Weichen-Quittierung auswerten aktiviert wird, dann muss die Weichenschaltzeit (s. oben) unbedingt auf genau den Wert der maximalen Weichenschaltzeit der IB eingestellt werden! Außerdem sollten minimale und maximale Weichenschaltzeit der IB auf den gleichen Wert, z.B. 200 oder 250ms eingestellt werden.
In der Regel kann und sollte diese Option deaktiviert bleiben.

Wiederholungen und Pause: Anzahl der Versuche, eine Weiche zu stellen und eine positive Rückantwort von der IB zu erhalten sowie Pause zwischen den Versuchen. Es empfiehlt sich, den Wert für die Pause hoch anzusetzen (maximal 250ms).


:!: Wichtig: Der Slot Server darf nicht freigegeben werden! Dies führt zu Konflikten mit der Intellibox.


rocrail.ini

Beispiel für einen gültigen Eintrag in der rocrail.ini (nur für Experten!)

  <digint iid="IB" lib="loconet" device="/dev/ttyUSB1" bps="115200" flow="none" sublib="ulni"/>


Adressierung und Schaltzeiten

Siehe Adressierung und Schaltzeiten für Hinweise zur Adressierung von Zubehör-Dekodern, Einstellung von Schaltzeiten für Weichen und Fahrstraßen etc.


Schnittstellennamen

Windows

Wie in der dem Gerät beiliegenden Bedienungsanleitung beschrieben.

Debian 5

Debian 5 erkennt das USB LocoNet Interface und weist es dem Gerät /dev/ttyUSBx zu:

usb 1-1: New USB device found, idVendor=10c4, idProduct=ea60
usb 1-1: New USB device strings: Mfr=1, Product=2, SerialNumber=3
usb 1-1: Product: CP2102 USB to UART Bridge Controller
usb 1-1: Manufacturer: Silicon Labs
usb 1-1: SerialNumber: 0001
usbserial: USB Serial support registered for cp2101
cp2101 1-1:1.0: cp2101 converter detected
usb 1-1: reset full speed USB device using uhci_hcd and address 2
usb 1-1: cp2101 converter now attached to ttyUSB1
usbcore: registered new interface driver cp2101
cp2101: Silicon Labs CP2101/CP2102 RS232 serial adaptor driver v0.07

Mac OS X

Mac OS X benötigt die Installation eines besonderen Treibers für diese Schnittstelle, der hier heruntergeladen werden kann:
https://www.silabs.com/products/mcu/Pages/USBtoUARTBridgeVCPDrivers.aspx

Nach dem Rechnerneustart wird die Uhlenbrock-Schnittstelle erkannt als:

Macintosh:~ rob$ ls -l /dev/tty*
...
crw-rw-rw-  1 root  wheel    9,   2  8 Aug 20:57 /dev/tty.SLAB_USBtoUART
...


USB-LocoNet-Interface 63 120

Wird dieser Adapter mit einer älteren Intellibox oder TwinCenter (Geräte mit serieller Schnittstelle ohne USB-Anschluss) eingesetzt, so kann es erforderlich sein, den Adapter ein Mal über das Menü der Zentrale
GrundeinstellungenLocoNet Prog.Art.-Nr.: <63120>Modul Adr: <1>LNCV: 0= 1 aufzurufen und zu bestätigen und damit an der Zentrale verfügbar zu machen
Werte in Spitzen Klammern <> müssen eingegeben werden.


Bekannte Probleme

Fahrregler-Geschwindigkeit wird ignoriert

Unbekannte LocoNet-Meldungen

Unerwartete Meldungen in der LocoNet-Kommunikation in Bezug auf die LocoNet Personal Edition 1.0 sind die folgenden:

Nicht dokumentierte Meldung: start=0xF8
Nicht dokumentierte Meldung: start=0xFC
Nicht dokumentierte Meldung: start=0xF6
Nicht dokumentierte Meldung: start=0xF2
Nicht dokumentierte Meldung: start=0x93

0xF* OPCodes sind nicht definiert.
0×9* OPCodes sind nicht definiert; stehen im Bezug zur S88-LocoNet-Schnittstelle.
Eine Korrektur zur Vermeidung von Zeitüberschreitungen beim Lesen wurde mit Rocrail Version 1.4 Revision 1342 eingeführt.

Aktualisierung von DCC/MM-Paketen

Die IB-Com aktualisiert Lok-Befehle im Falle eines gemischten Betriebs von DCC- und Motorola-Dekodern nicht. Dies äußert sich - abhängig von Fabrikat und Typ des verwendeten Dekoders - im Stehenbleiben der Lok nach schlechtem Kontakt oder Halt in stromlosen Abschnitten. Die Lok wird nicht wieder anfahren, bevor ein Slot-Ping durch Rocrail ausgeführt wurde.
Dieses Problem kann ohne eine Auskunft durch den Hersteller Uhlenbrock nicht gelöst werden. Einige nicht dokumentierte LocoNet-Befehle scheinen eine Lösung bezüglich dieses Verhalten zu liefern…


Sonderoptionen, Intellibox Basic

SO14

Maximale Weichenzeit. Voreingestellt sind 5 Sekunden. Werden OpenDCC-Signaldekoder und LocoNet verwendet, sollte der Wert auf “0” eingestellt werden, um eine ausreichend schnelle Einstellung der Signalmuster zu erhalten.


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