This is an old revision of the document!


LCount, 8fach Rad/Achs-Zähler für LocoNet

InhaltHardwareMGV


Von Robert Evers und Peter Giling

LocoNet® ist eine Markenzeichen der Digitrax, Inc.

Beschreibung

In der realen Welt erfolgt die häufigste Art Züge zu erkennen durch sogenannte Rad- oder Achszähler.

Diese Zähler sind ein magnetisches System und zwischen sowie dicht an den Schienen montiert.

Meistens sind es zwei, einer an jeder Schiene.

Ein passierendes Rad wird erkannt und auf diesem Weg wird die Anzahl der passierenden Räder gezählt.

Bei der Einfahrt in den nächsten Block werden die Räder erneut gezählt. Wenn die Anzahl die gleiche ist, wie zuvor, kann ein nachfolgender Zug in den vorherigen Block einfahren.

Das ist eine sehr einfache Erklärung, was in der realen Welt geschieht, aber es gibt eine Vorstellung davon, wie es gemacht wird.

Siehe auch http://www.prt-inc.net/php/wdServ.php (engl.) oder http://en.wikipedia.org/wiki/Axle_counter

oder im deutschen Wikipedia Achszähler

Die Realisierung bei der Modellbahn

Dieses magnetische System für die Modellbahn zu realiseiren ist sehr schwierig.

Der wichtigste Grund dafür ist, dass die meisten Räder aus Nichteisen-Metall oder irgendeinem Kunststoff sind.

So gingen wir hin, und benutzen eine IR-Lichtschranke, um es zu ermöglichen.

Der Sensor ist irgendwo ausserhalb der Schienen platziert, die Entfernung ist einfacherweise zwischen 10 -200mm. Das macht es sehr leicht, ihn irgendwo zu verstecken, in Gebäuden oder alles was die Fantasie so hergibt.

Der Sender, eine IR-LED (SMD-Typ), liegt zwischen den Schienen, ca. 2mm von der linken oder rechten Schiene und “sieht” zu der Schiene.

wenn die LED auf einere Schwelkle platziert wird, liegt ihre Oberseite ungefähr auf Höhe der Schienenoberkante.

Das verhindert, dass jede Lok oder jeder Wagen den Sender berührt.

Der Infrarot-Strahl des Senders hat eine Abstrahlwinkel von 20 Grad.

Weil der Sender sich mehr oder weniger selbst hinter der Schiene 'versteckt', muss der Empfänger etwas höher in der Art positioniert werden, dass der winkel zwischen Sender und Empfänger 10 Grad oder weniger beträgt.

Das verhindert, dass tief hängende Teile der meisten Dampfloks auch den IR-Strahl unterbrechen.

Wir sind nur an den Rädern interessiert. Weil der Strahl sehr flach über die Schienen geht, wird alles was sich > 1mm oberhalb der Schienen befindet ignoriert.

Wie auf dem Bild unten zu sehen ist, erfolget der Testaufbau mit Märklin-C-Gleis, das bedeutet, dass die Loks mit dem hässlichen Schleifer ausgerüstet sind.

Dieser Schleifer passiert den Sender ohne jegliches Problem.

Die Kombination aus Sender und Empfänger ist die gleiuche, wie sie für MGV133 verwendet wird, ausser dem SMD-Typ für den Sender.

8 Zahler können an der Baugruppe angeschlossen werden.

Die Baugruppe ist direkt am LocoNet angeschlossen und verwendet die gleichen Steckverbinder, wie der Standard bei MGV-LocoNet-Baugruppen.

Zusätzliche MGV50 werden nicht benötigt.

Rocrail wird mit Einstellungen angepasst, um die Baugruppe zu handhaben und die Information der Radanzahl als eine extra Sicherheitseinrichtung für die Blockfreigabe zu verwenden.

Ein Block kann nur die Erlaubnis zur erneuten Einfahrt erteilen, wenn alle Räder im folgenden Block gezählt wurden, sodaß keine Wagen verloren wurden!

Das macht es zu dem zverlässigsten System, Kollisionen mit verlorenen Wagen zu verhindern.

Kein anderes System ist bekannt, dass dies 100%-Garantie geben kann!

Auch für Abstellen und Sortieren von Wagen biete diese Baugruppe eine sehr schöne Lösung.

Bitte selbst durch gelegentliche Vorbeischauen aktuell halten!

Der Testaufbau


Personal Tools