GCA93 8-fach Strom-Detektor mit Anzeige

GCA93 montiert


Vorstellung

Stromerkennung ist die einfachste und sicherste Lösung, Züge auf dem Gleis zu erkennen.
Diese Baugruppe wurde für die Verwendung mit GCA50 / CAN-GC2 / CAN-GC4 und auch für Systeme wie Märklin-S88 entwickelt.
Jeder aktivierte Eingang wird durch eine LED angezeigt und ist durch eine selbstrückstellende Sicherung geschützt.
Deshalb ist GCA93 in Systemen mit leistungsstarken Boostern besonders geeignet.
Ohne Sicherungen fließt bei einem Kurzschluss der max. Strom eines Booster durch Schienen, Fahrzeugräder und den Eingang des GCA59 selbst.
Ernsthafte Schäden - inklusive Brandgefahr - können die Folge sein.
GCA93 schützt davor, weil der Strom auf wenige Milliampere bergrenzt wird.
Der Kurzschlussfall wird signalisiert und die Belegungs-Anzeige bleibt erhalten.
Wenn der Kurzschluss beseitigt wurde, stellt sich die Sicherung selbst zurück.
Zur Reduzierung der Kosten kann die Signalisierung entfallen.
Auch die Sicherungen können weggelassen werden, aber dann müssen die Anschlüsse mit einem Stück Draht gebrückt werden.

Eigenschaften

  • Optokoppler-Isolation zwischen LocoIO und Gleisstromkreisen
  • Kompatibel mit GCA50, LocoIO und allen anderen Eingangsmodulen bis 12 Volt
  • Jeder Eingang ist separat abgesichert, um Beschädigungen an Schienen oder Zügen zu vermeiden
  • Die Sicherung stellt sich zurück, wenn der Kurzschluss beseitigt ist
  • Jeder Eingang hat eine Belegtanzeige durch eine LED
  • Jeder Eingang hat eine Anzeige einer ausgelösten Sicherung durch eine LED
  • Für vorhandene Märklin-Kontaktgleise adaptierbar


Besondere Hinweise

Wenn einige Züge mit (z.B. selbstgebauter) LED-Beleuchtung ausgestattet sind, kann es kleine Probleme geben.
Speziell, wenn Zentraleinheiten (z.B. Digitrax DCS100/200) oder Booster(z.B.ORD-3) geregelte und einstellbare Ausgänge haben.
Diese Geräte können für G, HO o. N-Spurweite eingestellt sein, was ca. 18, 15 o. 12V am Ausgang bedeutet.
Jeder Anschluss am GCA93 ergibt einen Verlust von 1,2V im GCA93, sodass z.B. ein für 15V vorgesehener H0-Zug nur 13,8V erhält.
Das ist überhaupt kein Problem für den Zug bzw. Dekoder, man wird den Unterschied kaum bemerken.
Aber Beleuchtungen mit LED-Ketten benötigen manchmal Spannungen bis zu 18V, was bedeutet, dass sie nicht funktionieren werden.
Für N- u. H0-Spurweiten ist das kein Problem, man kann ja einfach eine Stufe höher schalten.
Aber bei Spurweite G ist das etwas, dass man beachten muss, wenn man LED-Ketten installiert.
Es wird einfach die Spannung aller LEDs einer Kette addiert.
Außerdem wird der Gleichrichter berücksichtigt, der für die Beleuchtung benötigt wird, weil dort auch 1,2V bei einem Brückgleichrichter verloren gehen.
Wenn der GCA93 in der Option 3 u. 4 verwendet wird (siehe unten), entfällt der Spannungsverlust.
Ein guter Rechner dafür - leider in niederländisch, aber das wird bestimmt verstanden - ist hier zu finden:

http://www.ledtuning.nl/index_site.php?Name=calculator

Hardware

Verbindung zu den Gleisen

Option
1 Anschlussplan 3-Leitersystem Normale Stromerkennung, wobei GCA93 das Gleis speist
2 Anschlussplan 2-Leitersystem Normale Stromerkennung, wobei GCA93 das Gleis speist
3 Anschlussplan 3-Leitersystem mit KontaktgleisenHier reagiert der Eingang auf einen Kurzschluss zwischen zwei Schienen
4 Anschlussplan 3-Leitersystem mit Kontaktgleisen Wie Nummer 3 aber mit Verbesserung für lange Leitungen zwischen Schienen und GCA93


Kabel zu GCA50 / CAN-GC2 / CAN-GC4 / GCA-PI02

GCA93-Platine

GCA93 Platine

gca93_board01.jpg

Ohne Eingangs-Anzeige auf der Baugruppe

Die Baugruppe arbeitet auch ohne Anzeige einwandfrei.
Ohne Anzeige entfallen folgende Bauteile:

  • RP1
  • LED9 .. LED16
  • R9 .. R16
  • D1 .. D8




Personal Tools