PT Programmiergleis

Zentralen-Kennung

Für die Programmierung wird die Standard-Zentrale (die erste in der Liste) verwendet, solange keine andere in Rocrail Allgemein festgelegt ist.

PT Dialog

Programmiergleis-Dialog für das Schreiben und Lesen von CVs bei NMRA/DCC-Dekodern.
(PT = programming track → Programmiergleis / CV = configuration variables → Konfigurations-Variable)

Der Dialog ist nicht über das Menü erreichbar . . .
. . . er ist die Registerkarte “Programmieren” des Lok-Bedienfelds


Mit dem Programmierdialog lassen sich alle Programmieraufgaben von NMRA/DCC-Dekodern lösen. CV-Werte können gelesen, geschrieben und gespeichert werden, um sie zu einem späteren Zeitpunkt wieder zu laden. Ein bitweises Editieren der Werte ist ebenfalls möglich. Nicht enthalten ist eine graphische Darstellung der Geschwindigkeitskurve.

Eigenschaften

  • Lesen und schreiben der CV 1-8 in benannten Feldern.
  • Lesen und schreiben aller CV mittels ihres Index.
  • Lesen und schreiben aller CV, wie sie in rocrail.ini definiert sind: http://www.rocrail.net/doc/rocgui-wrappers/wrapper-en.html#cvconf
  • Kopieren der CV-Werte einer anderen Lok.
  • Speichern der CVs als Teil der Lok-Eigenschaften
  • Die Verwaltung der CV-Werte erfolgt Lokbezogen.
  • Wird eine Lok in der Drop-Down Liste ausgewählt, zeigt der Dialog alle zuvor gespeicherten Werte an.
  • Lesen und schreiben von CVs von und in eine *.CSV-Datei.
  • Einstellen einer Geschwindigkeitskurve
  • Dekoder-Konfiguration


PT - Programmiergleis aktivieren

Einige Zentralen benötigen einen Befehl, um das Programmiergleis zu aktivieren - bitte dazu die Bedienungsanleitung der verwendeten Zentrale lesen.
Falls nötig, kann das Programmiergleis mit der PT-Schaltfläche [PT] aktiviert werden [PT on]. Ein weiteres Klicken schaltet das Programmiergleis wieder ab [PT off].

Freies Programmieren

Wenn keine Lok in der Liste ausgewählt ist, beziehen sich die Felder im Dialog auf die auf dem Programmiergleis stehende Lok oder auf einen am Programmierausgang der Zentrale angeschlossenen Zubehör-Dekoder. Während eines Schreib- oder Lesevorganges wird der Dialog deaktiviert. Die Bit-Einstellungen (Bit-Checkboxen) beziehen sich auf die aktuell ausgewählte Zeile in der Tabelle.

Lokbezogenes Programmieren

Aus der Liste wird die zu programmierende Lok ausgewählt.
Damit werden die Felder des Dialogs mit den zuvor gespeicherten Werten gefüllt (falls bereits welche gespeichert wurden) Siehe Lok-Dialog 'CV's'.

Alles Speichern (SaveAll)

Mit der SaveAll-Schaltfläche werden alle aktuellen CV-Werte bei den Daten der ausgewählten Lok gespeichert.
Nach einem Neustart werden sie im Lok-Dialog 'CV's' angezeigt und können dort auch modifiziert werden.

Kopieren (Copy)

Der Wert im CV-Feld wird in die Liste kopiert.

Laden (Load)

Mittels Load kann ein spezifizierter gesicherter CV-Wert geladen werden. Wenn die Programmierung durchgeführt wurde, kann ein neuer Einzel-Wert mit der Save-Schaltfläche in die Liste kopiert werden.

Reihenprogrammierung

Alle Lesen/Schreiben (Read/Write all)

Mit Hilfe der Schaltflächen Read all, Write all und Copy from kann ein neuer Dekoder mit bereits abgespeicherten Werten versehen werden, oder ein Backup aller CVs eines Dekoders erstellt werden.
Es werden nur die CVs gelesen und geschrieben, die in den Rocview-Einstellungen aufgeführt sind.
Mit Copy from kann man alle Werte der ausgewählten Lok kopieren, um sie dann in einen anderen Dekoder zu schreiben. Ein Demovideo gibt es hier: http://rocrail.sourceforge.net/CVreadall-2.mpg

Kopieren von (Copy From)

Drückt man die Copy from-Schaltfläche, erscheint ein Dialog, aus dem man die Lok wählt, deren Werte man kopieren möchte. Mittels Write all werden alle Werte in den am Programmiergleis angeschlossenen Dekoder geschrieben, mit Set können einzelne Werte geschrieben werden.

Direct byte

Der Direkt-Byte-Modus ist die meist verwendetet Metode für die Programmierung von Dekoderen.
Wenn diese Option nicht gesetzt ist, schaltetn einige Zentralen auf den Seiten (Page)-Modus um.


PoM - Programmierung auf dem Hauptgleis

Einige Zentralen unterstützen das Programmieren auf dem Haupgleis (POM)1) - bitte dazu in der Anleitung der verwendeten Zentrale nachlesen.
ACHTUNG: POM kann unter gewissen Umständen dazu führen, das ALLE Lokomotiven auf dem Hauptgleis mit identischen Werten beschrieben werden! Also Vorsicht bei der Anwendung von POM!
Bei der Anwendung von POM muss im Adressfeld Addr. die Lokadresse stehen.

In der Tabelle: Supported Control Stations ist aufgelistet, welche Zentralen POM unter Rocrail unterstützen.

Acc

DCC-Zubehördekoder auf dem Hauptgleis programmieren.
Nur verfügbar, wenn POM gesetzt ist.

Unterstützte Zentralen

  • OpenDCC


Herstellerkennung

Wird die Herstellerkennung ausgelesen, zeigt Rocrail einen Tooltip mit dem Namen des Herstellers an.


Import

Öffnet eine *.csv-Datei mit durch Komma getrennten Werten.
Das Format ist: cv, Wert - jeweils ein Paar pro Zeile.

Beispiel:

1, 11
2, 0
3, 10
4, 10

Die Datei ist komplett ausgewertet, bevor alle Werte in den Dekoder geschrieben werden.

Hinweis: Wenn eine CV mehrfach in der Import-Datei vorhanden ist, wird der letzte Wert verwendet.


Export

Schreibt alle CVs in eine *.csv-Datei mit durch Komma getrennten Werten.

Direct

Die Option schaltet bei Zentralen, die Bytes eines Registers einzeln programmieren können, auf diesen Modus um.
Standardmäßig wird die Page-Programmierung (4-Register-Block) verwendet.
Die Option sollte dann ungesetzt bleiben.

Erweiterte (lange) Addressen

Das Feld L.Addr. dient der Eingabe bzw. dem Auslesen langer Adressen.

Lange Adressen werden im erweiterten Adressmodus in den CVs 17 und 18 abgelegt.
Bei der Eingabe einer langen Adresse in das Feld L.Addr. wird die Berechnung automatisch von Rocrail vorgenommen, ebenso beim Lesen langer Adressen
Es ist also nicht mehr nötig, die CVs 17 und 18 selber zu berechnen. Wer dies tun möchte, kann dazu folgende Formel benutzen (Formel für Excel - bei 'adresse' ist die Excel-Zelle einzutragen, in die die gewünschte erweiterte Adresse eingegeben wird):

CV17 =ABRUNDEN(adresse/256;0)+192\\
CV18 =adresse-(ABRUNDEN(adresse/256;0)*256}

Die Nutzung der erweiterten Adresse muss in CV 29 - z.B. hier Configuration-Dialog - eingestellt werden.

Entweder ist Bit 5 (bei LENZ-Dekodern Bit 6) auf 1 zu setzen oder zu der Dezimalzahl in CV 29 ist ein Wert von 32 hinzu zu addieren.

V curve (Geschwindigkeitskurve)


Mit Nein beantworten, wenn das Einstellen einer Geschwindigkeitskurve ohne vorheriges Auslesen aller 28 CV's (kann sehr lange dauern) gewünscht wird.

linearisiert logarithmiert


Linearize

Berechnet alle zwischen Schritt 1 und 28 liegenden Geschwindigkeitswerte, auf linearer Basis.


Logarithmize

Berechnet alle zwischen Schritt 1 und 28 liegenden Geschwindigkeitswerte, auf logarithmischer Basis.

Hinweis: Bei logarithmischer Geschwindigkeitskurve erhöht sich die Auflösung im unteren Geschwindigkeitsbereich. Bei ausgeglichenen Motoreigenschaften kann damit feinfühliger rangiert werden.


OK

Die 28 neuen Werte werden in den Dekoder geschrieben.


Geschwindigkeitswerte aktivieren

Die Verwendung der benutzerdefinierten Kurve ist von Bit 4 der CV 29 abhängig:
Bit 4 von CV29 wird '1' gesetzt oder 16 zum aktuellen CV29-Wert addiert.
Oder es wird der folgende Configuration-Dialog verwendet und das Häkchen “User defined speed curve” gesetzt.

Config


CV29 kann durch den Dialog eingestellt werden, weil die Bedeutung der Bits durch NMRA standardisiert wurde.
Der Dialog-Text ist selbsterklärend, aber vor Ausführung sollten durch Lesen des Dekoder-Handbuchs Zweifel beseitigt werden.

FX

Dieser Dialog dient der Einstellung von Licht-Efekten in Digitrax-Mobil-Dekodern.
Siehe Kapitel 6.10 “Special Light Effects” des Digitrax-Handbuchs “Mobile Decoder Manual”.

Funktion

Funktion CV-Nummer
F0 vorw. 49
F0 rückw. 50
F1 51
F2 52
F3 113
F4 114
F5 115
F6 116
1) english = Programming On Maintrack

Personal Tools