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Kehrschleife zu kurz?

Lösung mit Blockgruppe

Hier ein Lösungsansatz für ein Problem das ihr vielleicht gar nicht habt ;-)

Wir 2-Leiter Bahner haben mit den Kehrschleifen einen kleinen Extra-Challenge. Die Strecke vom KS-Sensor bis zur gegenüberliegenden Trennstelle muss etwas länger sein als der längste Zug. Ansonsten droht ein Kurzschluss, bereits von einer einzelnen Achse. Ich verwende Block- und Zuglängen in RR. Meine maximale Zuglänge beträgt 2500 mm, das heisst eine Kehrschleife muss bei mir mindestens 2500 mm lang sein. Leider habe ich aber eine Kehrschleife wo der entsprechende KS-Block iB10 (siehe Abb. Planausschnitt) mit 1884 mm zwischen Trennstelle 1 und blauen Pfeilen zu kurz ist. Deshalb habe ich die beiden Blöcke iB6 und iB9 zusätzlich in die Kehrschleife einbezogen. Auf diese Weise übertreffe ich die 2500 mm Länge für beide Wege iB10-iB6 (Trennstelle 1 - Trennstelle 2), sowie iB10-iB9 (Trennstelle 1 - Trennstelle 3) durch die Kehrschleife. Die Sensoren und Trennstellen bei den blauen Pfeilen entfallen.


Die Kehrschleife ist jetzt genügend lang, besteht aber aus 3 Blöcken und enthält eine Weiche. Die folgenden Einstellungen ermöglichen trotzdem den Automatik-Betrieb in Rocrail:

  • Blockgruppe: Blöcke iB(5),6,9,10 zu einer Blockgruppe zusammenfassen und als kritischen Blockabschnitt markieren. Um ein Festfahren von Zügen zu verhindern, ist iB5 zusätzlich dieser Blockgruppe zugeordnet
  • Länge: in den Blöcken iB6,9,10 die max. Zuglänge (bei mir 2500) eintragen. Dies trifft zwar für den einzelnen Block nicht zu, aber für die Blockgruppe als Ganzes



Die beste Lösung ist allerdings immer die sorgfältige Planung der Länge von Kehrschleifen… 8-)

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