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Lange Züge in kurzen Blöcken - Long Trains in Short Blocks

Virtuelle Blöcke - Virtual Blocks

Rocrail bietet mit der interessanten Funktion Block-Virtuell die Möglichkeit, mehrere reale Blöcke zu einem virtuellen Block zusammenzufassen - siehe Block Allgemein. Ich nutze diese Funktion um - a) mit längeren Zügen durch kürzere Blöcke zu fahren und - b) eine Kehrschleife die eine Weiche enthält einzubinden.
With the function Block-Virtual, Rocrail offers a powerful concept to group a number of real block to form a virtual block - see Block General. I am using this function to - a) run longer trains in shorter blocks and - b) handle a reverse loop that contains a turnout.

Rhaetian Flyer, Stage 1 = 1. Etappe

Als praktische Beispiel verwende ich den Rhaetian Flyer, 1. Etappe

a) Kurze Blöcke - Short Blocks

Gemäss den Standards für meine Anlage gilt folgendes:

  • Der Block 'in'-Melder liegt mindestens 150 mm innerhalb des freien Lichtraums vor dem Ende des Blocks. Das heisst z.B. bei Weichenstrassen, ich bestimme zuerst ab welchem Punkt der Lichtraum frei ist und gehe dann von dort mit dem Melder nochmals 150 mm zurück.
  • Daraus folgt, dass der kürzeste bei mir mögliche Block netto (= innerhalb des freien LR) 300 mm Länge hat. In diesem kürzest möglichen Fall ist nur ein Sensor sinnvoll, mit der Funktion 'enter2in'. Die resultierende Blocklänge für Rocrail ist dann 150 mm.
  • Bei Blocklängen >300 mm verwende ich in der Regel zwei Sensoren, die je nach Fahrtrichtung im Block wechselseitig als 'enter' und 'in' Sensoren fungieren
  • In der 1. Etappe habe ich mehrere sehr kurze Blöcke, z.B. Block iB3 = 150, iB8 = 380 mm, iB5 = 750 mm etc., siehe Rocrail Screenshot

Die Idee ist nun, diese Blöcke je nach Bedarf als Slave-Blöcke zusammen mit anderen zu virtuellen Blöcken zusammenzuschließen, so dass die Automatik auch für längere Züge Fahrstrassen findet, die durch diesen Bereich führen. Dabei wird in den entsprechenden Fahrstrassen die minimale Zuglänge gesetzt, damit die Züge diese erst ab einer bestimmten Länge benützen, siehe - Fahrstraßen: Berechtigungen. Die Verlängerung durch virtuelle Blöcke erfolgt dabei schrittweise bis die maximale Zuglänge, in meinem Fall 2500 mm, erreicht oder übertroffen ist.

Ansatz

  • Zwei kurze Blöcke, die zu einem virtuellen Block zusammengefasst sind, erreichen beispielsweise eine kombinierte Länge von 1500 mm und sind damit dann für Züge bis zur Länge von 1500 mm geeignet
  • 1500 mm sind aber immer noch kürzer als die maximal zu erwartende Zuglänge von 2500 mm
  • Deshalb muss nochmals ein zusätzlicher virtueller Block erstellt werden, der dann nebst den zwei bisherigen noch einen dritten realen Block enthält
  • Wird in einem Block in beide Richtungen gefahren, müssen für die Erweiterungen jeweils auch beide Richtungen berücksichtigt werden.
  • Im dargestellten realen Beispiel der 1. Etappe meiner Anlage Rhaetian Flyer konnte ich mit maximal 3 zusammengefassten realen Blöcken immer die maximale Zuglänge von 2500 mm erreichen oder übertreffen
  • Dies hängt aber vom Blocklängen-Mix, der Topologie und der erwünschten maximalen Zuglängemuss ab und musss in einer anderen Situation nicht zwingend so sein

Blöcke

Dieser Abschnitt ist gegenstandslos geworden - siehe Einsichten 1 und Einsichten 2

Fahrstrassen

Die Fahrstrassen mit virtuellen Blöcken werden nicht durch den Analyser erstellt und müssen manuell angelegt werden.

b) Kehrschleife - Reverse Loop

Dieser Abschnitt ist gegenstandslos geworden - siehe Einsichten 1 und Einsichten 2
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