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Rocrail Automatik

Inhalt Rocrail-Server Konfiguration


Rocrail Eigenschaften Registerkarte 'Automatik'


Alle Änderungen werden erst nach einem Neustart des Rocrail-Servers wirksam!


Linke Spalte

Schaltzeit

Zeit (in Millisekunden), in der Magnetartikel- bzw. Weichendekoder angesteuert wird. Die notwendige Zeit hängt von den verwendeten Weichen ab. Kurze Zeiten sollten bevorzugt werden, jedoch ist sicherzustellen, dass die Weichen dann noch zuverlässig schalten.

Hinweis:
Bei den meisten Hardware-Zentralen wird diese Schaltzeit in der Zentrale selbst festgelegt, kann also durch die Einstellung hier nicht verändert werden. Der Wert für die Schaltzeit sollte dann auf mindestens den gleichen Wert, wie in der Zentrale eingestellt werden. Dadurch wird sichergestellt, dass Rocrail einen Fahrbefehl erst sendet, nachdem die Weiche umgeschaltet hat.


Min. Block - Zuglänge

Länge (siehe auch Lokomotiven: Allgemein), die ein Block länger sein muss, als ein Zug, um dem Zug die Einfahrt in den Block zu erlauben.

Ereignisse ignorieren innerhalb

Enter-Ereignisse werden ausgefiltert, wenn sie im hier angegebenen Zeitfenster (Wert mal 10ms) erfolgen.

Pause bei Weicheninitialisierung

Zeit (in Millisekunden) zwischen den Befehlen beim Ablauf von Anlage initialisieren.
Der Wert wird häufig auf den gleichen oder einen höheren Wert wie die Schaltzeit für Fahrstraße eingestellt, um ein sicheres Schalten zu ermöglichen und darüber hinaus das Senden zu vieler Befehle in kurzer Zeit zu verhindern.

Gleisspannung EIN während initialisieren der Weichen

Voreingestellt ist, dass zuerst die Spannung eingeschaltet und dann erst die Weichen initialisiert werden. Bei 2-Leiter-Systemen mit polarisierten Weichen ist es besser, die Spannung ausgeschaltet zu lassen, um Kurzschlüsse zu vermeiden, wenn ein Zug auf der Weiche steht.

Zeitgeber für sichere Weichenlage

Zeit, nach der Weichen in Vorzugslage zurückschalten

Diese Zeit (in Sekunden) beginnt nach Freiwerden einer Fahrstraße und nach dem Ablauf werden Weichen wieder in die definierte sichere Weichenlage (Vorzugslage) zurückgeschaltet.

Ereignis-Zeitüberschreitung

Zeit (in Sekunden) in der Rocrail auf ein Rückmeldeereignis wartet.
Es erzeugt eine Warnmeldung in Rocview-Clients. Voreingestellt ist 0 Sekunden = nicht benutzt.
Diese Option kann für nicht sichtbare Züge z. B. in Tunnels benutzt werden.
Im Fall einer Ereignis-Zeitüberschreitung kann mit dem Status eventtimeout der betroffenen Lok eine Aktion ausgelöst werden, mit der beispielsweise ein optischer oder akustischer Warnmelder eingeschaltet oder die Fahrspannung ausgeschaltet wird.
Zeitüberschreitungen für Rückmeldeereignisse ergeben sich

  1. Wenn eine aus einem Block ausfahrende Lok nicht innerhalb der definierten Zeit das nächste erwartete Ereignis enter im Folgeblock auslöst.
  2. Wenn eine in einen Block einfahrende Lok (Ereignis enter) nicht innerhalb der definierten Zeit das nächste erwartete Ereignis in im selben Block auslöst.

Signal zurücksetzen

Zeit (in Sekunden) in der Rocrail wartet bis ein Signal im aktuellen Block/in der aktuellen Fahrstraße in Halt (Rot) gestellt wird.
Voreingestellt ist 0 Sekunden = nicht benutzt.
Wenn die Entfernung zwischen dem Signal und dem nächsten Block (Enter-Rückmelder) sehr groß ist, kann diese Option verwendet werden. Das Ereignis, das zuerst eintritt, stellt das Signal auf Halt.

Schaltzeit für Fahrstraße

Zeit (in Millisekunden), die für das Stellen jeder Weiche die im Dialog 'Befehle' einer Fahrstraße aufgeführt ist.
Voreingestellt: 500 ms (Rev. 12.671+), Bereich 0-10000 ms.
Wird ein Zug in eine Fahrstraße geschickt, für die Weichen gestellt werden müssen, so werden zunächst alle notwendigen Weichenstellbefehle im hier definierten, zeitlichen Abstand ausgeführt und deshalb die Fahrbefehle für den Zug solange verzögert, bis alle Weichen ihre Befehle erhalten haben, damit die Fahrstraße sicher befahrbar ist.
Kommen Weichen ohne Positionsrückmeldung zum Einsatz, so weiß Rocrail nicht, wann die Weichen ihre Endlage erreicht haben und wann es demnach sicher ist, den Zug losfahren zu lassen. Das trifft vor allem bei Servo-Weichenantrieben zu, da diese unter Umständen eine längere Zeit brauchen, bis die in die Endlage gelaufen sind. Diese Schaltzeit für Fahrstraßen sollte deshalb die Zeit, die eine einzelne Weiche bis zum Erreichen ihrer Endlage braucht, nicht unterschreiten.
Wenn diese Zeit zu kurz eingestellt ist und mehrere Weichen einer Fahrstraße vom gleichen Dekoder angesteuert werden, können ggf. einzelne Befehle “verschluckt” werden. Manche Dekoder benötigen zwischen den Befehlen eine Pause von z.B. 200 - 300 ms.
Ist z.B. wegen Weichen mit Servo-Antrieb ein Wert von 500 ms eingestellt, wird bei einer Fahrstraße mit 4 Weichen der Fahrbefehl für die Lok erst nach 2 s gesendet.

Hinweis: Diese “Schaltzeit für Fahrstraße” ist mehr als eine Schaltzeit.
Sie ist das Zeitintervall zwischen den einzelnen Befehlen für die Objekte (Weichen, Signale) für die in der Registerkarte Fahrstraßen → Befehle ein Befehl definiert ist.
Somit ist sie die Schaltzeit für ein Objekt (z.B. Weiche) + der Pause bis zum Beginn der Schaltzeit für ein nächstes Objekt.
Tip:
Wenn es bei der Aktivierung von Fahrstraßen vorkommt, dass sich nicht alle Weichen korrekt einstellen, wird empfohlen, hier einen deutlich höheren Wert zu wählen (z.B. > 1000 ms).
Stellen sich damit alle Weichen korrekt ein, kann der Wert verringert werden, so lange noch in allen Fahrstraßen ein sicheres Einstellen aller Weichen erfolgt.


Formsignalzeit

Zeit (in Sekunden) zum Stellen eines Formsignales von rot nach grün bzw. gelb.
Voreingestellt: 1s
Diese Option verhindert, dass Lokomotiven losfahren, noch bevor das Signal den korrekten Begriff anzeigt. Dieser Wert kann außerdem noch weiter erhöht werden, um die Reaktionszeit des Lokführers zu simulieren.

Hinweis: Die Option wirkt nur bei Signalen, die einem Block zugeordnet sind.


Lichtsignalzeit

Zeit (in Sekunden) zum Stellen eines Lichtsignales von rot nach grün bzw. gelb.
Voreingestellt: 1s
Diese Option verhindert, dass Lokomotiven losfahren, noch bevor das Signal den korrekten Begriff anzeigt. Dieser Wert kann außerdem noch weiter erhöht werden, um die Reaktionszeit des Lokführers zu simulieren.

Hinweis: Die Option wirkt nur bei Signalen, die einem Block zugeordnet sind.


Zeitabstand der Lokstarts bei 'Alle Loks/Züge starten'

Zeit (in Sekunden) zwischen den Starts von Lokomotiven im Automatikmodus.
Diese Funktion dient einem verzögerten Starten der Lokomotiven im Automatikmodus über die Befehle “Alle Loks/Züge starten” und “Alle Loks/Züge wieder starten”. Hierdurch können Probleme verhindert werden, die von zu vielen gleichzeitig startenden Loks und dem gleichzeitigen Schalten von vielen Weichen und Signalen auftreten können, wenn nicht genügend Digitalstrom verfügbar ist.
Voreingestellt: 1s.

Pause bei Block-Initialisierung

Diese Zeit (in Millisekunden) wird verwendet, wenn der Auto-Modus aktiviert ist. Dabei werden alle Blöcke aufgerufen, sich zu initialisieren, was meistens Signal-Befehle auslöst.
Diese Pausenzeit soll hauptsächlich verhindern, dass zu viele Befehle in kurzer Zeit an die Zentrale gesendet werden.
Voreingestellt: 0 ms.

:!: Ist hier z.B. 700ms eingestellt und enthält die Anlage 25 Blöcke, beträgt die Gesamtzeit 700ms x 25 = 17,5 Sekunden.
Nach Einschalten des Automatik-Modus und wenn diese Zeit abgelaufen ist, kann der erste Weichenbefehl gesendet werden.


Zeitüberschreitung bei synchronisierten Fahrstraßen

Wenn die Option Synchronisierte Fahrstraßen aktiv ist, wartet Rocrail, bevor eine zweite Fahrstraße gestellt wird, aber nur für maximal die hier eingestellte Zeit. Wenn die eingestellte Zeit abgelaufen ist, wird die Fahrstraße gestellt, unabhängig davon, ob die erste Fahrstraße vollständig gestellt wurde oder nicht.

Virtueller Zeitgeber

Zeit in Sekunden zwischen den “enter2in”-Ereignissen in der virtuellen Automatik.
Bereich: 2-60 Sekunden.

Betriebsende Auszeit

Anzahl der Sekunden, die gewartet wird, damit alle Loks in den Leerlauf gehen.
Siehe auch Betriebsende menu.

Betriebsende Abschaltverzögerung

Anzahl von Sekunden die für das Herunterfahren und Abschalten des Systems gewartet wird.


Mittlere Spalte

Zweiten Ziel-Block reservieren

Rocrail versucht, ausgelöst durch ein Enter-Ereignis oder den Start aller Züge, zwei Blöcke im Voraus zu reservieren. Dies ist eine globale, für alle Lokomotiven gleichermaßen wirksame Freigabe. Um diese Möglichkeit nur für einzelne Loks zu setzen, muss die Option hier deaktiviert bleiben und stattdessen in den Lok-Eigenschaften eingestellt werden.

Hinweis: Diese Option ist nicht dazu geeignet, ein Festfahren von Zügen zu verhindern. Hierzu dienen Kritische Abschnitte und Blockgruppen.
Tipp: Das Aktivieren der Option ist in manchen Fällen notwendig, damit Signale den korrekten Begriff anzeigen. Siehe auch Rocrail konfigurieren auf der Seite Signalwesen.


Anschalten Weichenrückmeldungen

Zum Testen mit der Virtuellen Zentrale, damit die Fahrstraßen eingestellt werden können, obwohl im Gleisplan Weichenrückmeldungen eingetragen sind.
Voreinstellung: aktiv

Keine Geschwindigkeitsänderung bei Weichen

Durch Aktivieren dieser Option wird die automatische Geschwindigkeitsreduktion bei abzweigenden Weichen global abgeschaltet: Sind in den Fahrstraßen abzweigende Weichen enthalten, so wird das Signal nicht auf weiß (bzw. gelb) gesetzt und die Geschwindigkeit der Lok nicht auf V_Mid eingestellt, auch wenn die Option Reduziere Geschwindigkeit bei den Fahrstraßen aktiviert wurde.

Keine Weichenstellung bei richtiger Weichenlage

Wird benutzt, wenn die Weichen zuverlässig schalten und keine Weichenlage-Rückmelder besitzen. Die Stellzeit der Fahrstraßen kann damit verkürzt werden.

Keine Signalstellung bei richtiger Stellung

Es wird kein Befehl zur Zentrale gesendet, wenn der Signalbegriff in Rocrail dem gewünschten entspricht. Der Befehl Weichen initialisieren kann benutzt werden, um die Signale beim Start von Rocrail zu synchronisieren.

verwende bidirektionale Kommunikation

Gast-Lok erzeugen für BiDi

Eine Gast-Lok wird erstellt, wenn eine BiDi-Identifizierung oder ein Feld-Ereignis zu keiner existierenden Lok passt.

20130714.155617.330 r9999I bidibrea OBiDiB   2743 BM port 5 reports loco 323
20130714.155617.360 r9999c bidibrea OBiDiB   1289 sensor bus=68000004 addr=6 state=occ ident=323 type=loco-addr-fwd
20130714.155617.361 r9999I bidibrea OBlock   0426 ident = 323
20130714.155617.361 r9999I bidibrea OModel   2493 try to find loco by addres [323]
20130714.155617.361 r9999I bidibrea OModel   2499 generating a loco for addres [323]
20130714.155617.361 r9999I bidibrea OModel   0667 adding lc 323...
20130714.155617.361 r9999I bidibrea OLcDrive 0606 LcDriver 2.0.0 loaded for 323
20130714.155617.361 r9999I bidibrea OLoc     3482 loco [323] enterside=[+]
20130714.155617.362 r9999a bidibrea OBlock   0513 set loco 323 in block 601
20130714.155617.362 r9999I bidibrea OBlock   2175 block 601 set locid=323
20130714.155617.864 r9999I 323      OLoc     1647 Runner for "323" started.


Verwende BiDi-Richtung

Verwendet die von einem BiDi-Rückmelder gemeldete Richtung, um die Lok-Platzierung (Aufgleis-Richtung) zu setzen, wenn sich die Lok nicht im Auto-Modus befindet und der globale Automatikmodus deaktiviert ist.
Erzeugte Loks sind von dieser Funktion ausgeschlossen.
Standardmäßig deaktiviert.
Diese Option benötigt auch verwende bidirektionale Kommunikation und Code für Setzen in Block verwenden.
:!: Mit Vorsicht verwenden, weil die gemeldete Richtung die logische Richtung/Platzierung in Rocrail verstümmeln kann.
Siehe auch Block-Polarisation.

Block-Einfahrseite

Wenn diese Unter-Option gesetzt ist, wird anstelle der Platzierung die Block-Einfahrseite geändert.


Code für Setzen in Block verwenden

Abhängig von: Verwende bidirektionale Kommunikation
Wenn diese Option aktiviert ist, akzeptieren leere Blocks eine Lok mit dieser Identifizierung.
Wenn diese Lok bereits in einem anderen Block ist, wird sie hierher verschoben, wenn sie nicht im Auto-Modus ist.
Diese Option nur verwenden, wenn das verwendete System 100% sicher meldet.

Gleisspannung aus bei falscher Kennung

Fährt in einen Block ein Zug mit falscher Kennung ein, wird die Gleisspannung abgeschaltet.

Gleisspannung aus bei Geisterzug

Sobald ein Rückmelder eine Belegung für einen Block meldet (rot), ohne dass eine Lokkennung gesetzt oder reserviert ist, wird im betreffenden Block ein “Geisterzug” ausgelöst und die Gleisspannung am Booster abgeschaltet, vorausgesetzt Akzeptiere Geisterzug ist deaktiviert.
Wenn der Power-Manager verwendet wird und bei einem der Booster die betreffende Block-Kennung eingetragen ist, erhält nur dieser Booster einen Abschalt-Befehl.
Die Sicherheit wird durch die Deaktivierung dieser Option verringert …

Automodus aus bei Geisterzug

Wenn ein Block ein unerwartetes Ereignis hat und falls "Akzeptiere Geisterzug" deaktiviert ist, wird der Automodus ausgeschaltet.

Nothalt bei Geisterzug

Sobald ein Rückmelder eine Belegung für einen Block meldet (rot), ohne dass eine Lokkennung gesetzt ist, wird im betreffenden Block ein Geisterzug ausgelöst und ein Nothalte-Signal an die Zentrale gesendet, siehe: "Akzeptiere Geisterzug".
Siehe dazu auch "V0 bei Nothalt" (kann bei manchen Zentralen benötigt werden).

Geisterzug dauerhaft anzeigen

Die ausgelöste Geisterzugmeldung bleibt bestehen, bis sie zurückgesetzt wird. Anderenfalls erlischt die Geisterzugmeldung sobald der Block nicht mehr elektrisch belegt ist.
Diese Option in Verbindung mit Gleisspannung aus bei Geisterzug ist sehr hilfreich zum auffinden von Geisterzügen, z.B. bei verlorenen Wagen, da so die Gleisspannung abgeschaltet wird und der Geisterzug weiterhin angezeigt wird.

Lokübernahme unterbinden

Diese Option verhindert die Übernahme einer Lokomotive durch einen anderen Fahrregler. Auf dem verwendeten Fahrregler muss die Lokomotive explizit freigegeben werden, um sie anderen Fahrreglern zur Verfügung zu stellen.

Gleisspannung beim Reset aussschalten

Der Gleisspannung wird vor dem Zurücksetzen im Automatik-Betrieb ausgeschaltet, wenn diese Option aktiviert ist.

Erlaube Fahrregler ohne Kennung

Sendet auch Lok-Ereignisse von unbekannten Fahrreglern an alle Clienten. (ID = “null” o. leer)
Normalerweise bleiben solche Ereignisse unberücksichtigt, um das Rundsenden von Echo-Paketen an Clients zu vermeiden.

Tipp: Bei einigen Zentralen (z. B. Intellibox, ECoS, CS1, CS2) werden Geschwindigkeitsänderungen und / oder Funktionstastenbetätigungen an der Zentrale nicht auf den Rocrail-Fahrreglern angezeigt. Mit dieser Option kann das behoben werden.
Tipp2: Rocrail und Zentrale neu starten.


Nicht-Pendelzüge in Kopfstationen anhalten

Beenden des Automode für “Nicht-Pendelzüge” nach dem IN-Ereignis in Kopfstationen, um die manuelle Umsetzung der Lok an das andere Ende des Zugverbandes zu ermöglichen.

Synchronisierte Fahrstraßen

Sorgt unter Beachtung der Zeitüberschreitung bei synchronisierten Fahrstraßen dafür, dass gleichzeitig immer nur eine Fahrstraße eingestellt wird, um den Leistungsbedarf zu reduzieren und Weichendekoder mit vielen Ausgängen nicht zu überlasten.

Zeitgesteuerte Rückmelder

Aktiviert die Option zur verzögerten Aus-Meldung von Rückmeldern.


Analyser aktivieren

Spezielle Option um den Gleisplan-Analyser bei einem Demo-Server abschalten zu können.

Freigabe nach Nothalt erzwingen

Alle Fahrstraßen und Weichen werden nach einem Nothalt zwangsweise entsperrt.

Lok freigeben wenn inaktiv

Entfernt die Lok aus dem Auffrischungs-Stapel der Zentrale, um Platz für die Aktivierung einer neuen Lok zu schaffen.
Die Lok wird freigegeben, nachdem sie von Automatik auf Ruhezustand/Stopp und auf Geschwindigkeit 0 gesetzt wurde.
Unterstützte Bibliothek:


Block schließen nach Geistermeldung

Wenn der Block keine Geisterzüge akzeptiert und elektrisch besetzt ist, wird er beim ersten Reservierungsversuch geschlossen.

Finder für Zielpfad verwenden

Mit aktivierter Option ermittelt der Finder bei der Automatik mit Zielwahl den kürzesten Pfad zum Ziel.
Bei deaktivierter Option erfolgt die zufällige Fahrstraßenwahl (“Aquarium-Modus”).

Zeitgeber-Ereignisse

:!: Mit Vorsicht verwenden; Dies kann die Rocrail-Clients zeitlich überlasten, wenn viele Loks im Auto-Modus fahren.

Wenn eine Lok im Warte-Zustand (“wait” ) ist, wird jede Sekunde der Status der verbleibenden Warte-Sekunden zu allen Clients gesendet.

Modus-Ereignisse

Unterdrückt alle Lok-Modus-Meldungen zu den Clients, um CPU-Resourcen zu sparen.

Signal-Ereignisse

Experimentell; In Arbeit…
Falls der aktuelle Block ein rotes Signal hat, wird in der linken oberen Ecke des Geschwindigkeitsfeldes des Fahrtreglers ein roter Punkt angezeigt.

In Rocweb wird die Hintergrundfarbe der Richtungs-Schaltfläche auf rot gesetzt.

Rechte Spalte

Prüfen, ob alle Dekoder online sind

Dies verhindert im Auto-Modus das Schalten, bevor alle definierten Dekoder “online” gemeldet werden.
Unterstützte Systeme:

Ziel-Tausch erlauben

Diese Option kann verwendet werden, um Autos oder LKWs zu verschieben, die wegen einer Fehl-Funktion von Weichen oder Rückmeldern zu einem anderen Ziel gefahren sind.
Dies kann nur funktionieren, wenn die RFID-Erkennung zu 100% verlässlich ist.

Keine Unterstützung im Forum.


Fahrplan zurücksetzen bei Beenden des Automodus

Fahrpläne werden nach Beenden der Automatik zurück gesetzt.

Nur ersten Code verwenden

Railcom-Abschnitte können mehrere Dekoder erkennen.
Diese Option aktivieren, damit nur die zuerst gemeldete Identifizierung für eine Lok verwendet wird.

Aktion Zeiteinheit 60 Sek.

Verwendet 60-Sekunden-Intervalle für die Auswertung des Aktions-Zeitgebers.
Wenn die Option nicht aktiviert ist, wird ein 1-Sekunden-Intervall verwendet. Dies verwendet mehr CPU-Leistung.

Fahrplan wiederverwenden

Der letzte verwendete Fahplan wird beim Neustart wieder verwendet.

Wähle kürzesten Block

Wenn Zug- u. Block-Länge gesetzt wurde, wählt diese Option den kürzest verfügbaren Block für diesen Zug.
Diese Option reduziert die Zufalls-Variationen. Ggf. wird sogar immer nur der gleiche Block angefahren.
Abhängigkeiten:

Diese globale Einstellung überschreibt eine evtl. nicht gesetzte Option bei den Block-Fahrstraßen.

Blöcke ohne Ereignisse schließen

Schließt Blocks, wenn dort keine Ereignisse definiert sind, um im Automatikbetrieb fahren zu können.

Block-Wartezeit für Halbautomatik deaktivieren

Deaktiviert die Block-Wartezeit bei Halbautomatik-Betrieb.

Stop bei IN im Halbautomatik-Modus

Bei IN automatisch einen Stop-Befehl zu einer manuell gesteuerten Lok senden, falls kein nächstes Ziel gefunden wird.

Bei Gleisspannung EIN Geschwindigkeits-Befehl Null senden

Löst in Railcom-Dekodern das Verwenden von Kanal 2 aus, was erforderlich ist, wenn sich zwei oder mehr im gleichen Detektor-Abschnitt befinden.
Dieser Befehl wird nur gesendet, wenn die Lok-Geschwindigkeit bereits Null ist.

Grün wenn nächstes Signal Rot

Signale werden nicht auf gelb geschaltet, wenn das nächste Signal Rot ist. Dies entspricht der Signalsteuerung in Deutschland. Siehe dazu auch Rocrail konfigurieren auf der Seite Signalwesen.

Standard-Signal-Begriff

Grundstellung der Signale bei nicht besetztem Block. Siehe auch Rocrail konfigurieren auf der Seite Signalwesen.

Zurücksetzen von Geschwindigkeit und Funktionen

Beim Start von Rocrail wird die Lok-Geschwindigkeit auf “0” und alle Funktionen auf “aus” gestellt.
Bei einem Neustart wird diese Option automatisch auf “aus” gestellt (Häkchen entfernt).

Signal-Ereignisse verarbeiten

Zubehör-Ereignisse, die nicht von Rückmeldern oder Weichen kommen, werden als Signal-Ereignisse betrachtet.
Wichtig: Diese Option nur dann aktivieren, wenn direkt an einer Zentrale manuell bediente Signale in Rocrail korrekt angezeigt werden sollen.

Verwende Block-Zufalls-Rate

Blöcken kann eine Zufalls-Rate gegeben werden, um den zufällig ausgewählten Block beinflussen zu können, wenn mehr als ein Ziel möglich ist.

Nicht aktiviert

Es erfolgt eine Auswahl mit einer Zufallszahl im Bereich der Größe der Liste verfügbarer Ziel-Blöcke.

Aktiviert

Alle verfügbarer Ziel-Blöcke werden entsprechend der Zufalls-Rate sortiert.
Alle diese Raten werden addiert, um den Zufallsbereich zu bestimmen.
Je größer die Zufalls-Rate eines Blockes ist, umso größer ist die Chance, dass er zufällig ausgewählt wird. Aber es bleibt zufällig und deshalb unvorhersehbar.

Beispiel
Block Rate Zufallstreffer
b1 10 0…10
b2 40 11…50
b3 50 51…100


Befehle für Loks einer Mehrfachtraktion zur Hauptlok umleiten

Wenn eine Lok Mitgleid einer Mehrfachtraktion ist, werden die Befehle an diese Lok zur Hauptlok umgeleitet.

Wetter

Aktiviert die Wetter-Steuerung.

V0 bei Nothalt

Sendet im Fall eines Nothalts einen Null-Geschwindigkeits-Befehl für alle Loks an die Zentrale.
Siehe dazu auch "Nothalt bei Geisterzug".

Trace-Aktionen prüfen

Aktiviert das Auslösen von Aktionen durch Trace-Kennungen (IDs) in Kombination mit System-Aktionen.

Block-Wartezeit für Fahrpläne

Wenn für ein Fahrplanziel keine Abfahrtzeit oder minimale Wartezeit gesetzt ist, wird die Block-Wartezeit verwendet.
Aus Kompatibilitätsgründen ist diese Option standardmäßig aktiv.



Personal Tools