Selectrix

InhaltZentralenSelectrix


www.muet-digirail.de_shop_images_control1.jpg

Einrichtung

:!: Vor den nächsten Schritten zuerst in der Zentrale das Protokoll auf “Erweitert” einstellen.



Baudrate

Im Handbuch der Zentrale nachlesen, welche Einstellung gewählt werden muss. Die meisten Zentralen verwenden 9600 als Standard.

Flusskontrolle

Im Handbuch der Zentrale nachlesen, ob Flusskontrolle verwendet werden muss.

Rückmelder

Rückmelder werden in SX-Systemen abgefragt und müssen daher angegeben werden:

Anzahl

Anzahl der 16-fach Rückmeldemodule, die abgefragt werden soll.

abfragen

Diese Option muss ausgewählt werden, da Rückmelder abgefragt werden müssen.


Bus

Die für Lokomotiven, Weichen, Signale und Ausgänge angegebene Bus-Nummer wird durch den Befehl 126 ausgewählt, bevor irgendein anderer Befehl für das betreffende Objekt ausgeführt wird.

Bereich

Bus-Nummern haben einen Gültigkeitsbereich von 0 bis 31, Standard ist 0.


Rückmelder-Adressierung

Für Adressierung von Belegmeldern in slx gibt es folgende Regel:

(SX-Adresse) x 8 + Kontakt

Beispiel: Für Adresse 3:

3 x 8 + Kontakt -> Kontakt 1 = 25

Tabelle für Adressumrechnung SLX ↔ Rocrail: fb_modules_sx-address-rocrail-address_de_en.pdf

Rückmelder Schnittstellenkennung

:!: In Selectrix, SLX, Systemen müssen alle Rückmelder-Definitionen die gleiche Schnittstellenkennung haben.
Die Verwendung von mehr als einem Rückmelde-System führt zu Initialisierungs-Fehlern das Rückmelder-System wird nicht korrekt funktionieren.


Rückmelder

Normalerweise überwacht ein Belegtmelder 8 Gleisabschnitte. Jeder Belegtmelder muß auf eine (andere) Selectrixadresse (0 bis 111) eingestellt werden. Wenn man z.B. zwei Belegtmelder A und B hat, stellt man A z.B. auf Adresse 90 und B auf 91. Über ein Interface kann man jetzt den Zustand der 8 Gleisabschnitte jedes Belegtmelders abfragen. Wenn man über das Interface die Adresse 90 abfragt (Belegtmelder A) bekommt man halt ein Byte mit den 8 Bits der Gleisabschnitte, ein 0-Bit bedeutet Gleisabschnitt frei, ein 1-Bit Gleisabschnitt besetzt. Wenn man Belegtmelder B abfragen will, muß man über das Interface die Adresse 91 abfragen.
Welche Adresse man an einem Belegtmelder einstellt ist egal, es sollte nur keine Lokadresse sein.
Bei größeren Anlagen oder wenn man viele Loks hat, kann man Zentralen benutzen, die zwei SX-Busse bereitstellen, SX0 und SX1. Das Gleissignal ist sozusagen an den SX0 Bus gebunden, daß heißt alle Änderungen in den Adressen 0 bis 111 auf dem SX0 Bus liegen auch am Gleis an. Man benutzt dann den SX0 Bus zum Fahren für die Loks. Alle Besetztmelder, Funktionsdekoder zur Weichenansteuerung etc. werden an den SX1 Bus angeschlossen. Dadurch hat man alle Adressen des SX0 Busses für Loks zur Verfügung. Alle 111 Adressen des SX1 Busses kann man für Belegetmelder etc. benutzen.
Beim SX0 Bus gibt es eine Einschränkung : bei den aktuellen Zentralen stehen für Loks, Belegtmelder etc. nur die Adressen 0 bis 103 zur Verfügung, die Adressen 104 bis 111 werden von der Zentrale benutzt, z.B. für die Kommunikation bei der Lokdekoderprogrammierung mit einem Handregler als Bediengerät beim Programmiervorgang.

(Uwe Magnus)


Schnittstellen

Beispiel

Nur zum Testen von Lokomotiven, Weichen und Rückmeldern.
Der Test basiert auf der Hardware von Uwe Magnus.
slx.xml




[Version: 2010-03-21]


Personal Tools