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Funkgestützte Rückmeldung mit RasPi

Für den mobilen Aufbau auf Stammtischen oder als “Teppichbahner” bietet sich an, die Kabelage vom Rückmelder zur Zentrale / zum Rocrailserver nach Möglichkeit zu minimieren. Eine Variante hat Helge in seinem Beitrag aufgezeigt, ich möchte hier die Anwendung etwas detaillierter beschreiben.
Quelle: Rocrail-Forum Beitrag Helge v. 08.08.2013, 14:52
Helges Programme mit Schaltplan
Achtung Diese Beschreibung bezieht sich auf das veralteten RasPi Modell 1 mit dem Betriebssystem wheezy.

Einrichtung RasPi-FB

Als RasPi für die Rückmeldung reicht ein Modell 1 locker aus. Mangels Verfügbarkeit solcher antiken Exemplare geht natürlich ersatzweise auch ein aktueller RasPi (Modell 3) mit entsprechender Anpassung an das dort verwendete Betriebssystem.

In Helges Programm feedback.py, das nach /home/pi/ kopiert werden sollte, sind nachstehende Anpassungen erforderlich:
- IP des Rocrail-Servers (rr_server_ip)
- Kennungen der Rückmelder (sensor_1_rr_id) für Rückmelder 1 bis 8.

Damit das Rückmelderabfrageprogramm als Daemon gestartet werden kann, muss in /etc/init.d die Datei start_feedbackd angelegt werden. (Diese Vorgehensweise habe ich bislang nur unter wheezy getestet.)
Mit sudo /etc/init.d/./start_feedbackd start|stop kann dann der Daemon gestartet bzw. beendet werden. Für einen automatischen Start des Daemons beim Hochfahren des Rückmelde-RasPis muss in der Datei .bashrc als letzte Zeile sudo /etc/init.d/./start_feedbackd start hinzugefügt werden.

Die Vergabe einer festen IP für die RasPi-FBs erleichtert die Kommunikation mit diesen bei einer event. Fehlersuche (z.B. wenn keine Verbindung zum Rocrailserver zustande kommt, weil der RasPi-FB vor dem Rocrailserver gestartet wurde). Dass der Raspi-FB in das (Gartenbahn-)Netz eingebunden ist, setze ich voraus.


Einstellungen in Rocrail

Die Rückmelder werden als Typ “Sensor” eingestellt. Eine Adressvergabe ist zwar funktional nicht erforderlich, weil ihre Identifizierung in Rocrail ausschließlich über ihre Kennung erfolgt, vermeidet aber Irritationen bei einer Planüberprüfung.
Daraus ergibt sich, dass eine ggf. vorgenommene Adressänderung keinen Einfluss auf die Rocrailfunktionalität hat; wenn der Rückmelder gewechselt wird, muss die neue Kennung auch in allen Block- bzw. Fahrstraßenzuordnungen nachgezogen werden !


Inbetriebnahme

Bei der Inbetriebnahme ist nachstehende Reihenfolge zwingend:
1. Hochfahren des Rocrailservers und des WLAN-Netzes (bei mir ist der RasPi mit dem Rocrailserver zugleich Router des Gartenbahnetzes)
2. Starten der Rückmelde-RasPis

Eine Druckversion zum Runterladen

Realisierung


kompakte Version zum Anschluss an Netzteil oder Powerbank. Diese Version ist mit Taster für RESET und für Herunterfahren des RasPi ausgestattet.

Version mit Gleichrichter und Step-down zum zusätzlichen Anschluss ans Gleis bzw. andere Spannungsquelle. Diese Version allerdings hier ohne Taster für RESET und Herunterfahren des RasPi.

Der Demoplan:
der dazu gehörende Rocrailplan

Als Rückmeldekontakte verwende ich vergossene Reedkontakte, die ich auf den Schwellen des Gartenbahngleises festschraube. Ein (immer erhältliches) Beispiel ist der “Meder MK 471B”.

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