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Lenz LZV100 am RasPi, Anschluss und Einstellung

Gilt nur für das aktuelle USB/Internet-Interface

Neben der Lenz-Zentrale LZV100 mit der Softwareversion 3.6 wird benötigt:
- Lenz Interface USB/Ethernet: Art. Nr. 23151 ( Bedienungsanleitung )
- passendes XpressNet-Anschlusskabel, am besten das “XpressNet Anschlusskabel LY006: Art. Nr. 80006”
- USB-Kabel mit eine Seite A-Stecker und andere Seite B-Stecker (“Druckerkabel”), wenn der RasPi über USB angeschlossen werden soll
- alternativ LAN-Kabel zum Router / Switch, wenn der RasPi über das Netzwerk (LAN) angeschlossen werden soll.
- ggf. der “Adapter LA152: Art. Nr. 80152”, wenn mehrere Geräte an das XpressNet angeschlossen werden sollen.

Der Anschluss LZV100 an das Interface ist in der Bedienungsanleitung des Interfaces sowie in der Bedienungsanleitung der LZV100 ausreichend beschrieben.
Das Wiki beschreibt die allgemeinen Einstellungen zum XpressNet.

Für die Verbindung Interface - RasPi stehen 2 Möglichkeiten zur Verfügung:
1. Anschluss über USB
2. Anschluss über Ethernet (LAN, kabelgebunden)

1. Anschluss über USB

Für das Lenz Interface 23151 sind im Betriebssystem jessie die erforderlichen Treiber bereits installiert, so dass hier mit “plug und play” angeschlossen werden kann. In den Rocrail-Eigenschaften, Reiter Zentrale sind nachstehende Einstellungen vorzunehmen (bitte die korrekte Zentrale / Schnittstelle) bei mehreren Zentralen auswählen !):

Bei meinem Beispiel sind 2 Lenz LZV100 über je 1 Interface 23151 angeschlossen, daher ist die Vergabe einer Schnittstellenkennung erforderlich. bei nur 1 Zentrale sollte auf eine Schnittstellenkennung verzichtet werden. Aus Verkabelungsgründen ist die Zentrale mit der Schnittstellenkennung “Z2” anschlusstechnisch die 1. Zentrale, sie ist daher als ”/dev/ttyACM0” angeschlossen, wie im Bild dargestellt. Das wäre auch die Einstellung, wenn nur eine Zentrale angeschlossen wird.
Weitere spezielle Einstellungen sind beim Anschluss über USB nicht erforderlich. Bitte den Rocrail-Neustart nach Einstellungsänderungen für Rocrail nicht vergessen !

2. Anschluss über LAN (Ethernet)

Hier muss zunächst das Lenz Interface auf die Netzwerkumgebung des (Gartenbahn-)Netzes angepasst werden. Standardmäßig ist die IP des Interface auf 192.168.0.200 eingestellt. Da mein Router im Bereich 192.168.51.nnn arbeitet, sind meine beiden Interface auf 192.168.51.26 und 192.168.51.27 eingestellt.
Wie das Interface auf die passende IP umgestellt wird, ist in der Bedienungsanleitung des Interface beschrieben.
In den Rocrail-Eigenschaften, Reiter Zentrale sind nachstehende Einstellungen vorzunehmen (bitte die korrekte Zentrale / Schnittstelle) bei mehreren Zentralen auswählen !):

Als anlagenspezifisch mag meine Einstellung der Schaltzeit von 400ms gelten, sie ist historisch gewachsen und danach nicht weiter optimiert worden.
Bitte den Rocrail-Neustart nach Einstellungsänderungen für Rocrail nicht vergessen !

3. Weichen- und Rückmelderadressierung

Weichenadressierung funktioniert bei mir nur dann, wenn das Adressfeld immer mit “0” befüllt ist und die Weichenadresse gemäß Decoder im Feld Port eingegeben ist.
Diese Art der Adressierung wird als “PADA” bezeichnet.


Rückmelderadressen beginnen bei Lenz über den RS-Bus immer mit 512, d.h. der erste Rückmelder am 1. Rückmeldemodul hat die Adresse 512, wobei das erste Rückmeldemodul die Adresse 65 hat. Die Adressierung des/der Rückmeldemodule(s) ist für Rocrail ohne Bedeutung, Rocrail verarbeitet nur die von der Rückmeldemodul-Adresse abhängige Adresse der Rückmeldekontakte / Belegmelder. Auch hier funktioniert bei mir nur die Eingabe der jeweiligen Adresse im Feld Port bei 0-Eintrag im Adressfeld.


Der in der Übersicht an erster Stelle stehende Rückmelder “FB11” ist nicht Teil der RS-Bus Rückmeldung sondern ist über RasPi und WLAN angeschlossen. Hier ist Adresse und Port ohne Bedeutung, zur Identifizierung in den Protokolldateien empfiehlt sich die Vergabe einer virtuellen Adresse (bei mir z.B. Adresse 0, Port 701 usw.).

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