Gleisplan-Auswerter
Eigenschaften
- Analysiert den Gleisplan und erzeugt automatisch alle möglichen Fahrstraßen.
- Setzt das Fahrstraßen-Feld in allen Gleisen, Signalen und Rückmeldern - > Fahrstraßen-Darstellung.
- Das Richtungsgleis kann dazu verwendet werden, Fahrstraßen nur in dieser einen Richtung zu erzeugen.
- Verbinder können dazu verwendet werden, voneinander entfernte Objekte zu verbinden.
- Weichen-Befehle werden der Fahrstraße hinzugefügt.
- Das Signalpaar wird der Fahrstraße hinzugefügt.
- Unterstützung von Modulen.
- Unterstützung von Fiddle Yard.
Einschränkungen
- Die Gleisplan-Objekte vom Typ "Zubehör#" werden nicht erkannt. (Siehe Hinweis auf der Seite Weichen: Allgemein.)
- Straßen-Pläne werden teilweise unterstützt.
- Nicht alle “seltsamen” Situationen werden erkannt.
Hinweis: Der Analyzer wurde entwickelt, um Einsteigern eine Hilfestellung für einen einfachen und schnellen Einstieg an die Hand zu geben, indem viele Eintragungen automatisch vorgenommen werden.
Bei komplexen oder ungewöhnlichen Szenarien kann der Analyzer jedoch an seine Grenzen gelangen oder es werden nicht alle oder unerwünschte Fahrstraßen angelegt. In solchen Fällen müssen die Eintragungen von Hand korrigiert bzw. ergänzt werden, wobei durch den Analyzer korrekt angelegte Fahrstraßen als Vorbild dienen können.
Bedienung
Voraussetzungen
- Der Gleisplan muss vor der Analyse gesund sein!
- Gesetzte Blockseiten-Option in den Rocrail-Eigenschaften -> 'Automatik'.
- Alle Gleisplan-Symbole, die eine Fahrstraße bilden sollen, müssen ohne Zwischenraum aneinander gefügt sein. Ausnahme: Der Verbinder.
- An jeder Position des Gleisplans ist nur ein Symbol erlaubt (Keine Überlappungen)
- Der Analyser basiert auf den Symbolgrößen im voreingestellten SpDrS60-Thema. (Siehe auch Themen-Eigenschaften)
Aktivierung
Die Auswertung wird manuell ausgelöst. Dies geschieht
- entweder durch Eingabe von z im Rocrail-Terminal, wenn die -console-Option aktiv ist
- oder durch Auswahl des Menü-Eintrags Analysieren im Datei-Menü von Rocview.
Bereinigung
Wenn der Gleisplan-Auswerter nach Veränderungen am Gleisplan erneut aufgerufen wird, werden automatisch alle z. B. durch Änderungen der Blockbeziehungen oder Einfügen von Richtungsgleisen ungültig gewordenen Fahrstraßen, deren Kennung mit “autogen-” beginnt, aus der Liste der Fahrstraßen entfernt.
Von Hand hinzugefügte Fahrstraßen, deren Kennung nicht mit “autogen-” beginnt, verbleiben unverändert in der Liste.
Konfiguration der Rückmelder
Die Rückmelder müssen den Fahrstraßen auf dem Fahrstraßen-Reiter der Block-Eigenschaften zugewiesen werden. Die Rückmelder werden den Fahrstraßen all bzw. all-reverse zugeordnet. Die all-Fahrstraße ist für alle Fahrstraßen bestimmt, die zu der + Seite des Blocks führen (angezeigt durch das kleine + im SpDrS60 Thema). Die all-reverse-Fahrstraße wird dementsprechend für alle Fahrstraßen verwendet, die zur - Seite des Blocks führen.
Richtungsgleise
Richtungsgleise (s. auch Gleise: Typ) können dazu verwendet werden, die vom Gleisplan-Auswerter zu erstellenden Fahrstraßen auf eine bestimmte Richtung zu beschränken. Dazu wird das Richtungsgleis zwischen zwei oder mehreren Blöcken angeordnet:
Verbinder
Über Verbinder können entfernte Objekte miteinander verbunden werden: Der Gleisplan-Auswerter sucht nach einem Gegenstück (zweiter Verbinder) und ignoriert sowohl leere Felder als auch andere, zwischen diesen beiden liegende Objekte. Beispiel: Verbinder zur schematischen Darstellung einer Brücke.
- Der maximale Abstand zwischen den zusammengehörenden Verbindern eines Verbinder-Paares ist unbegrenzt.
- Beide Verbinder eines Paares können in den Eigenschaften des Gleis-Objekts auch mit derselben Nummer zwischen 10 und 99 konfiguriert werden.
Die Lage bzw. Orientierung der Verbinder dieses Paares ist dann beliebig und sie werden auch berücksichtigt, wenn sie auf verschiedenen Gleisplan-Ebenen liegen.
Achtung: Verbinder dürfen nicht als Übergangsgleis zwischen Modulen verwendet werden.
Hinweis:
Einschränkungen bis Version 4345:
- Damit der Gleisplan-Auswerter die zusammengehörenden Verbinder-Paare berücksichtigt, mussten beide Verbinder auf derselben Gleisplan-Ebene positioniert sein und die Lage bzw. Orientierung der Verbinder zueinander musste so sein, wie in dem Beispiel der Brücke.
D.h. die “Schnittflächen” der Verbinder mussten zueinander zeigen bzw. eine gedachte Linie als Fortsetzung der Gleise zwischen den Verbindern musste auf der gleichen X- oder Y-Achse des Gleisplan-Rasters verlaufen.
- Der maximale Abstand zwischen korrespondierenden Verbindern betrugt 9 Rasterelemente.
Beispiel
Automatisch generierte Fahrstraßen
<stlist> <st id="autogen-[01+]-[02+]" bka="01" bkb="02" bkaside="true" bkbside="true" show="false" x="0" y="0"> <swcmd id="sw1" cmd="straight"/> </st> <st id="autogen-[01+]-[03+]" bka="01" bkb="03" bkaside="true" bkbside="true" show="false" x="0" y="0"> <swcmd id="sw1" cmd="turnout"/> </st> <st id="autogen-[04+]-[01-]" bka="04" bkb="01" bkaside="true" bkbside="false" show="false" x="0" y="0"/> <st id="autogen-[02-]-[04-]" bka="02" bkb="04" bkaside="false" bkbside="false" show="false" x="0" y="0"> <swcmd id="sw2" cmd="straight"/> </st> <st id="autogen-[03-]-[04-]" bka="03" bkb="04" bkaside="false" bkbside="false" show="false" x="0" y="0"> <swcmd id="sw2" cmd="turnout"/> </st> </stlist>
Trace: » start-de » turntable-setup-de » promotion-all » androc-intro-en » analyzer-de














