Rocrail unter Linux installieren

Ubuntu


Quelle für die aktuelle Version von Rocrail ist:


Verzeichnisse

Meta-Verzeichnisse

  • {app} = Gemeinsames Applikations-Verzeichnis: “/opt”.
  • {home} = Benutzerdaten-Verzeichnis: “$HOME”.


Verzeichnis Komponenten Uninstall
{app}/rocrail Binaries; rocrail, rocview, *.so ja
{app}/rocrail Scripte; *.sh ja
{app}/rocrail/icons Icons Werkzeugleiste; *.png ja
{app}/rocrail/svg SVG-Themen ja
{home}/rocrail Gleisplan-Dateien; *.xml nein
{home}/rocrail Ini-Dateien; *.ini nein
{home}/rocrail/images Bild-Dateien; *.png, *.xpm, *.gif nein, einige Beispiel-Datein bleiben
{home}/rocrail/stylesheets Stylesheets für Dokumentation nein
{home}/rocrail/decspecs RocPro-Dekoder-Definitionen nein


Paketinstallation

Snapshots (Entwicklungsversionen) sind hier zu finden:


Nachdem das *.deb-Paket in das Nutzerverzeichnis (oder einen anderen passenden Ordner) geladen wurde, kann das Paket durch Doppelklick und Auswahl des “Debian Package Manager” geöffnet werden. An entsprechender Stelle des Installations-Prozesses muss gegebenenfalls das root- oder superuser-Kennwort eingegeben werden. Installation des Pakets auswählen - den Rest erledigt der Paket-Manager.

Möglicherweise ist es erforderlich, wxwidgets 2.8.x zu installieren. Wenn der Paket Manager dies nicht automatisch erledigt, muss dies über die Paketverwaltung nachgeholt werden.

Nach der Installation mit dem Paket Manager befinden sich die Verweise (Links) auf Rocrail und Rocview im Sonstiges-Bereich des Menüs. Normalerweise ist es erforderlich, nun noch den Starter für den Rocrail-Server (oder Daemon) von ”/opt/rocrail/rocrail.sh” in “sudo /opt/rocrail/rocrail.sh” zu ändern. Dies ermöglicht den vollen Zugriff auf die Serielle- und Parallele Schnittstelle (Hierzu im Sonstiges-Menü den Rocrai-Daemon rechts anklicken und dann Eigenschaften bearbeiten - Starter wählen).

In seltenen Fällen kann es passieren, dass beim Start von Rocview keine Icons gefunden werden. In diesem Fall einfach alle Meldungen mit “OK” bestätigen, bis Rocview gestartet ist (ohne Icons). Nun im Datei-Menü die Rocview-Optionen aufrufen. Im Einstellungs-Dialog kann nun der richtige Pfad zu den Rocview-Icons eingestellt werden (wenn kein Link zum Nutzer-Verzeichnis besteht, können die Icons auch im Verzeichnis /opt/rocrail/icons gefunden werden).

Aus dem Quellcode kompilieren

Alternativ kann RocRail aus dem Quellcode installiert werden, siehe: RocRail aus dem Quellcode installieren mit Ubuntu & ArchLinux 2009.8

openSUSE 11.1 und andere


Es gibt kein offizielles RPM Paket. Daher ist es erforderlich den Quellcode selbst zu kompilieren.

Installation der benötigten Abhängigkeiten

Als erstes müssen ein paar Pakete installiert werden. Hierzu die Paketverwaltung öffnen und folgenden Pakete auswählen:

gcc
gcc-c++
bzr
make
wxWidgets
wxGTK-compat
wxGTK-devel
wxGTK-gl


Bei einer Installation unter Mageia 64-bit ist zu beachten, dass die Bibliotheken hier ein “lib64…” enthalten bzw. damit beginnen.

Herunterladen der Rocrail Quellen

In einem Terminal folgendes eingeben:

mkdir ~/lp
cd ~/lp
git clone https://github.com/rocrail/Rocrail.git Rocrail

Dieses lädt die Rocrail Quellen herunter und speichert diese im Verzeichnis /lp/Rocrail des Benutzer-Ordners.

Update der Rocrail Quellen

In einem Terminal folgendes eingeben:

cd ~/lp
git pull

Nur die aktualisierten Dateien werden heruntergeladen.

Rocrail kompilieren

Hierzu in das Verzeichnis der Rocrail Quellen wechseln.

cd ~/lp/Rocrail
make


Rocrail installieren

Nachdem kompilieren muss Rocrail noch installiert werden:
In einem Terminal folgendes eingeben:

cd ~/lp/Rocrail
sudo make install


Nach erfolgreicher Installation, befinden sich zwei neue Einträge im Startmenu unter Spiele→ Weitere Programme

Je nach lokaler Konfiguration kann es notwendig sein dem User unter dessen Account der RocrailDaemon läuft Zugriffsrechte auf die entsprechende serielle Schnittstelle zu erlauben zb. chmod 666 /dev/ttyS0 oder den Daemon wie oben (Installation Ubuntu) beschrieben über Sudo zu starten.


Sicherung der letzten Version


Die folgende Beschreibung ist KEIN muss und erfolgt auf eigene Gefahr.


Da die Pakete einer ständigen Entwicklung unterliegen und sich daher mit jeder neuen Version irgendwas geändert hat (und ab und an auch nicht zum guten ;-) sind folgende Schritte nach der Installation zu empfehlen. Dadurch verhindert man bei einer Neuinstallation das die bereits existierende und evtl. voll zufriedenstellende Version überschrieben wird.

Als erstes wird Rocrail einmal komplett gestartet. Rocrail legt dadurch im Home des Users ein Unterverzeichnis Namens „rocrail“ an und kopiert bzw. ergänzt alle notwendigen Dateien / Verzeichnisse. Läuft Rocrail augenscheinlich zufriedenstellend geht es mit Schritt 2 weiter.

Als root / su im Dateimanager in das Verzeichnis „/opt“ und benennen das Verzeichnis „rocrail“ in z.B. „rocrail_neuer_name“ um.

Anschließend gehen wir als User in das Verzeichnis, öffnen erst die Datei „rocgui.sh“ und ändern in der letzten Zeile („/opt/rocrail/rocgui $1 $2 $3“) den Pfad von „/opt/rocrail“ auf „/opt/rocrail_neuer_name“.

rr4a.jpg

Das gleiche machen wir mit der Datei „rocrail.sh“. Hier muss in der Zeile „/opt/rocrail/rocrail -console -l /opt/rocrail“ zweimal der Verzeichnisname angepasst werden.

rr5a.jpg

Als nächstes legen wir wie oben beschrieben neue Verknüpfungen auf dem Desktop an oder passen die bereits bestehende an.

Nun sollte durch auswählen der Dateien „rocrail.sh“ und „rocgui.sh“ Rocrail wieder starten.

Eine Besonderheit steht der Link „ locxpm“ in „~/rocrail“ dar. Dieser muss in diesem Fall entweder ebenfalls angepasst werden oder man lässt den Verweis so wie er ist und verweist dadurch auf die neue Installation die ebenfalls wieder unter „/opt/rocrail“ erfolgen wird.

Bekannte Fehler

In seltenen Fällen wird unter openSUSE das Verzeichnis Rocrail in das Home von Root installiert. D.h. das keine Bilder und Icons vorhanden sind. In diesem Fall bitte als “root” das gesamte Verzeichnis in das eigene Home kopieren (Rechte beachten).


Debian mit Intellibox

In diesem Artikel soll beschrieben werden, wie man RocRail unter Debian (Etch) installiert und für die Uhlenbrock Intellibox konfiguriert.

Die gesamte Software, die für die Installation benötigt wird, liegt in Form von Debian-Paketen vor.

Bevor RocRail installiert werden kann, muss das Toolkit wxGTK 2.8 für Python installiert werden. Eine Beschreibung hierzu finde sich hier:

http://wiki.wxpython.org/InstallingOnUbuntuOrDebian

Nachdem wxGTK installiert wurde, kann man sich das neuste, stabile Debian-Paket von der RocRail-Downloadseite herunterladen und mit

 dpkg -i rocrail-*.0-i386.deb

installieren.

Nach der Installation des RocRail-Paketes, ist RocRail in das Verzeichnis /opt/rocrail installiert.


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