R2Rnet

InhaltAutomatik-BetriebFahrdienstleiter-Modus


Das R2Rnet unterstützt bereichsübergreifende Züge, die von System zu System fahren.
Diese Technik kann auf großen Anlagen und Modulanlagen sehr nützlich sein.

Grenzen von Rocrail(R)-Bereichen sollten sich mit den Grenzen der Gleisspannungs-Abschnitte decken; Ein bereichsübergreifender Zug wird auf Geschwindigkeit Null gesetzt, wenn er einen Bereich verlässt.

R2Rnet verwendet das UDP-Protokoll für die Kommunikation mit allen Systemen


Schaubild



Netz-Fahrstraßen

Netzfahrstraßen werden in einer gesonderten Datei abgespeichert und nur von einem System im R2Rnet bereitgestellt; die anderen Systeme fragen sie bei diesem System ab.

Jedes System hat seinen eigenen Namensraum der für das Erstellen der Netz-Fahrstraßen verwendet wird.
Block “b1” für System “r1” wird folgendermaßen dargestellt: “r1::b1”
Ein bereichsübergreifender Zug “NS2403” auf dem System “r1” bekommt auf allen Systemen ein Vorzeichen nach diesem Muster: “r1::NS2403”

Beispiele für Netz-Fahrstraßen

<plan>
  <stlist>
    <st id="r1::b2-r2::b1" bka="r1::b2" bkb="r2::b1"/>
    <st id="r2::b2-r1::b1" bka="r2::b2" bkb="r1::b1"/>
  </stlist>
</plan>

Einrichtung



Jedes Rocrail-System muss mit einer gesonderten Client-Verbindung eingerichtet werden. Wenn sich also ein oder mehrere Systeme auf dem gleichen Computer befinden, sollten diese unterschiedliche Port-Nummern benutzen.

  <tcp port="8051"/>

Die Rocrail.ini's müssen mit eine R2Rnet-Eintrag erweitert werden:

 <r2rnet id="r1" enable="true" port="1234"/>

→ Sicherstellen , dass kein anderer Dienst auf dem selben Port läuft!

Inbetriebnahme

Alle beteiligten Systeme müssen entsprechend der tatsächlichen Situation auf der Anlage gestartet und initialisiert werden. Der Automatik-Modus muss aktiviert werden.
Nur ein System sollte Zugang zu den Netz-Fahrstraßen-Dateien haben, um Konflikte zu vermeiden.
Der übrige Ablauf ähnelt demjenigen auf einem Einzel-System.

Offene Punkte

  • Remote switch commands in NetRoutes.
  • Signal commands for the exiting (remote)block.
  • Second next block at system boundaries.

Dateien


Unterstützung des Mobil-Client's

Es muss sichergestellt sein, dass die DHCP-Client-Einstellung für die Mitteilung der IP-Adresse an Mobil-Client's korrekt ist.

Ubuntu & DHCP

In Datei /etc/dhcp/dhclient.conf oder /etc/dhcp3/dhclient.conf prüfen, ob die folgende Zeile aktiviert und die richtige MAC-Adresse eingestellt ist:

send host-name "<hostname>";
send dhcp-client-identifier 00:1b:9e:44:5f:cb;

Die MAC-Adresse “HWaddr” erhält man mit ifconfig:

eth0      Link encap:Ethernet  HWaddr 00:1a:92:fc:0d:5d  
...
wlan0     Link encap:Ethernet  HWaddr 00:1b:9e:44:5f:cb  
...

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