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ORD-VC-1 Universal-Booster mit einstellbarem Ausgang 1,6 bis 25 A

InhaltHardwareBooster



von Peter Giling


Beschreibung

Mit den verfügbaren Hochleistungsbrücken ist es selbstverständlich, damit etwas anzufangen.
Dieser Booster wird alle vorherigen Booster von GCA in den Hintergrund stellen.
Er ist sehr klein, nur 70 x 60 x 50 mm und kann von Spur 1 bis Z verwendet werden.
Die Basis dieses Boosters ist eine IBT-2 H-Brücke.
Dieses Gerät hat einen Strom von max. 42 A, aber dieser Booster ist nicht für mehr als 25 A ausgelegt.
Die Kurzschlussabschaltung erfolgt intern und der max. Strom ist über DIP-Schalter wählbar. (Siehe unten)
Auf der Oberseite der IBT-2-Einheit befindet sich eine Platine, die über die notwendige Ausstattung für die alle Booster-Funktionen verfügt.
Diese Platine enthält zwei kleine Prozessoren und mehrere Optokoppler für isolierte Ein- und Ausgänge.
Der Booster hat auch einen so genannten Cutout für Railcom.
Der Prozessor IC1 steuert die Ausgangsimpulse und schaltet sich aus, wenn die Impulse falsch oder nicht verfügbar sind.
Prozessor IC1 erzeugt auch den Cutout für Railcom.
Prozessor IC5 kontrolliert den ausgewählten max. Strom.
Wenn der Ausgang den ausgewählten Wert überschreitet, wird der Booster abgeschaltet und versucht jede Sekunde erneut zu starten.
Eingänge für LocoNet-Railsync, DCC232 (Direkttreiber in Rocrail) und CDE (Lenz).
Es kann auch jede Zentrale verwendet werden, um diesen Booster zu anzusteuern.
Der Energielieferant für diesen Booster sollte eine DC-Stromversorgung sein, die einen Strom liefern kann, der IMMER etwas höher sein sollte, als der auf dem Booster ausgewählte max. Strom.
Der Langzeittest beweist, dass es absolut notwendig ist, einen kleinen Lüfter zur Kühlung zu verwenden, wenn der Booster mehr als 10 A liefert.
So wurde ein kleiner Lüfter hinzugefügt, der es unter 40° C hält.
Aber bei der maximalen Last von 25 A wird zweifelsfrei ein größerer Lüfter benötigt.
Auch die Position der Baugruppe ist wesentlich, damit die Luft ungehindert nach oben durch die Kühlrippen strömen kann.
 

Eigenschaften

  • Für Railcom verwendbar.
  • Einfach wählbarer max. Ausgangsstrom.
  • Eingang für Railsync (LocNet)
  • Eingangan für DCC232 (Im Rocrail intergriert, keine Zentrale erforderlich).
  • Mit zusätzlichem Adapter über USB auch für DCC232 verwendbar.
  • Eingang für CDE (Lenz)
  • Zusätzliche Kühlung nur erforderlich, wenn der Ausgangsstrom mehr als 16 A beträgt. (Kann mit kleinem 40x40 mm-Lüfter erfolgen).
  • Alle Signaleingänge sind isoliert.
  • Absolute max. Eingangsspannung 24 V DC.
  • Auch ohne Railcom erhältlich. (Mit zusätzlicher Firmware in IC1.)
  • Auch verfügbar für DDX mit Motorola/DCC gemischtem Signal (mit zusätzlicher Firmware).
  • Optisch isolierter Ausgang für Kurzschluss-Anzeige.


Die Hardware.

Firmware

Hex-Dateien für IC-Typ Bemerkung
IC1 ord-vc-1_ic1_firmware.zip PIC12F629 Railcom aktiviert
IC5 ord-vc-1_ic5.zip PIC12F675 Maximalstrom-Steuerung
IC1 Universal-Firmware für IC1 :!: PIC12F675 Railcom deaktiviert


Montageanleitung

Die ORD-VC-1-Platine ist auf der IBT-2 montiert.
Die 1. Ausgabe dieser Platine benötigt einen kleinen Draht zu +V des IBT-2 zur Versorgung.
In der vorliegenden Ausgabe ist das geändert.
Der Elko neben den Schraubanschlüssen auf der IBT-2 muss entfernt werden, um Platz für ein 3-polige Stiftleiste (mittlerer Stift entfernt) zu schaffen.
C1 auf der ORD-VC-1-Platine ist mit diesen Stiften verbunden, um den entfernten Elko zu ersetzen.
Auf der ORD-VC-1-Platine wird eine 3-polige Buchsenleiste (mittlerer Kontakt entfernt) verwendet, um beides zu verbinden.

Die Preisliste für alle verfügbaren Bausätze und Platinen ist hier.

Die Bausätze werden Montage-Stützen enthalten, die wie hier gezeigt verwendet werden müssen:

Spannungs-Auswahl für Stromversorgung

Die Wahl der Stromversorgung, abhängig vom verwendeten Maßstab.

Maßstab Spannung (V)
N 12..15
H0 15..19
0 18..22
G 18..24
1 18..24


Strom-Auswahl (WICHTIG!)

Da dieses Gerät einen großen Strom bewältigen kann, ist es notwendig, den max. Ausgangs-Strom auszuwählen.
Zum Beispiel: Wenn eine Stromversorgung von 18 V / 4 A verwendet wird, sollte max. 3 A auf dem Booster ausgewählt werden.
:!: Wenn das Netzteil den max. gewählten Strom nicht liefern kann, kann der Booster nicht abschalten, wenn ein Kurzschluss auftritt.
Dies kann zu erheblichen Schäden am Material und möglicherweise zu Brandgefahr führen.
Ein spezieller Hinweis gilt dem Verhältnis von Strom zu Leitungen, sowohl zwischen Booster und Gleisen und auch zwischen Booster und Stromversorgung.
NIEMALs leitungen verwenden, die nicht für den ausgewählten Strom geeignet sind.
Eine allgemeine Vorgabe:

Max. Strom (A) Draht-Querschnitt
mm² AWG
1,6 0,5 24
3 0,75 21
10 1,5 15
16 2,5 10
20 4 6


Strom-Auswahl-Tabelle (auch auf der Platine beschriftet)
max. A Dip-Schalter
1 2 3
1,6 OFF OFF OFF
3 OFF OFF ON
5 OFF ON OFF
8 OFF ON ON
10 ON OFF OFF
16 ON OFF ON
20 ON ON OFF
25 ON ON ON


Verwendung mehrerer Booster

Es könnte ein wenig übertrieben sein, aber wenn die Notwendigkeit für mehrere Booster besteht,
sollten keinesfalls unterschiedliche Booster-Typen mit ORD-VC-1 gemischt werden.
Bei jeglicher Mehrfach-Booster-Kombination auf derselben Gleisanlage wird dringend empfohlen, nur zu 100% identische Booster zu verwenden!

LED-Anzeige.

L1 zeigt nur, daß 5 V Stromversorgung verfügbar ist.
L2 leuchtet statisch, wenn der Booster in normaler Funktion ist.
L2 blinkt schnell (8 / Sek.), wenn ein Kurzschluss auftritt (Booster ist ausgeschaltet).
L2 blinkt langsam (3 / Sek.), wenn kein Signal am Eingang ankommt.

Signal-Eingangs-Anschlüsse.

Dieser Booster benötigt einen Digital-Signal (DCC oder Motorola) von from irgendeiner Zentrale.
Dies kann auf verschieden Wegen angeschlossen werden.

LN1 (RJ12-Anschluss)

Dieser Anschluss wird hauptsächlich für LocoNet verwendet.
Die Signale in LocoNet (genannt Railsync) sind an Stift 1 und 6 angeschlossen.\]\

RS1 Serieller-Anschluss (USB möglich)

Hier kann ein Signal direkt von Rocrail verwendet werden.
In Rocrail können dies die internen Software-Zentralen DDX oder DCC232 sein.
Verwendete Stifte im D-SUB-9-Anschluss sind 3 & 5.

CDE1-Anschluss

Gleis-Anschlüsse von jeglicher Znetrale können an Stift C & D angeschlosen sein.
Hier ist auch ein galvanisch freier Ausgang verfügbar, der eine Kurzschluss-Situation anzeigen kann.
Diese Stifte E und GND kann zur eigenen Verfügung an jeden Eingangs-Port angeschlossen werden.
Es wird nicht häufig verwendet, da der Booster seinen eigenen Kurzschlussschutz steuert,
aber wenn es gewünscht ist, kann man es zur Rückmeldung an das steuernde PC-Programm verwenden, ob der Booster Aus ist.

ord-vc-1-de.txt · Last modified: 2020/07/06 00:10 by rainerk