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userpages:pirat-kapitan:blockgruppe_versus_virtuellerblock

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Blockgruppe versus virtueller Block

Vorbemerkung:
3 kürzere (real vorhandene) Blöcke sollen für längere Züge durch einen (1) virtuellen Block ergänzt werden, damit
- auch längere Züge diese Strecke befahren können
- bei kürzeren, blocklängengerechten Zügen ein Totfahren verhindert wird (eingleisige Strecke im Gegenverkehr).
Ergänzend kommt hinzu, dass auf der realen Gartenbahnanlage diese 3 Blöcke Anstieg, Scheitelpunkt und Abstieg einer Strecke sind und für den Regelverkehr (also nicht über den virtuellen Block) auch zur Geschwindigkeitsregulierung genutzt werden. Im Scheitelpunkt (Block R12) ist zudem noch ein Haltepunkt geplant (aber noch nicht realisiert).
Die vorhandenen (realen) Blöcke R1, R12 und R2 haben jeweils 2 Rückmelder (ENTER und IN), der Block R1 zusätzlich noch einen 3. Rückmelder (KR1M) als PRE2IN.

Beispielanforderungen / Lastenheft

1. Es wird ein virtueller Block "VBR" angelegt.
2. Fahrstraßen werden nur in Richtung R1 → R12 → R2 angelegt. (Die Gegenrichtung ist auf der realen Anlage nicht praktikabel.)
3. Grundlage bleibt der Betrieb einer einspurigen Gebirgshauptbahn mit dem Problem der Steuerung des Gegenverkehrs auf einem eingleisigen Streckenabschnitt.
4. BBT wird (aus historischen Gründen) nicht verwendet, zum Abbremsen wird die Funktionalität PRE2IN genutzt.
5. Auf dem abfallenden Ast ist die Geschwindigkeit wegen des verlegten Radius auf Vmid zu begrenzen.
6. Die reale Strecke via R1, R12 und R2 ist für Pendelzüge gesperrt, der virtuelle Block soll nur für Pendelzüge zugelassen sein.
7. Die Strecke über den virtuellen Block darf nur mit "Lok vor dem Zug" gefahren werden. Dass heißt auf meiner Anlage, eine getauschte logische Richtung ist hier nicht zulässig (Anlagenvorgabe).

Beispielumsetzung



Auf dem Bild sieht man den außer Betrieb genommenen virtuellen Block VBR, beidseitig mit Richtungspfeilen eingerahmt zur virtuellen Verdeutlichung des Einrichtungsbetriebes.
Ausgangspunkt eines Testes ist stets der Block V1 wie dargestellt, aktuell belegt mit einem Pendelzug (RhB 622 Arosa-Express).
Die Festlegung der Rückmelder für den virtuellen Block erfolgte anhand der topographischen Gegebenheiten meiner Gartenbahn. Die Auswahl anderer Rückmelder eröffnet ein weites Spielfeld für Variationen.

Mit Inbetriebnahme des VBR kann dieser Zug die Strecke befahren. Am einfachsten ist der Test mit der virtuellen Automatik (Lok virtuell starten, dann Block VBR in Betrieb nehmen).

Interessante Nebeneffekte:
- ist der virtuelle Block außer Betrieb, kann trotzdem die reale Strecke R1. R12, R2 gefahren werden (mit dafür zugelassenen Zügen wie Harz 1C1).
- ist einer der realen Blöcke außer Betrieb, ist auch die Strecke über den virtuellen Block gesperrt.

Testplan für das Beispiel mit Plan- und Lokdatei sowie der (hier nicht gefragten) Scriptdatei für Fahrwege

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userpages/pirat-kapitan/blockgruppe_versus_virtuellerblock.txt · Last modified: 2022/03/20 16:18 by pirat-kapitan