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Hinweise zu Kabeln im I2C-Bus des RocNet

Allgemeines

ln-stripped.jpg Beim I2C-Bus des RocNet wird der gleiche Kabel-Typ, wie im klassischen LocoNet verwendet. Straff verlegte oder "gespannte" Kabel dieses Typs bieten keinen Schutz oder eine Kompensation gegen äußere Einflüsse. Das liegt u.a. daran, dass bei diesem Kabel-Typ die Leiter gleichbleibend nebeneinander liegen und wegen der sich anbietenden "flachen" Verlegung auch die relative Lage zur "Außenwelt" unverändert ist. Dadurch können Magnetfelder von anderen Leitungen, Transformatoren, Schaltnetzteilen usw. ungehindert einwirken. Andere Kabel-Typen reduzieren solche Einflüsse z.B. durch Abschirmungen und Verseilungen.

Lösungen

Abhilfe bzw. eine Verbesserung der Situation ist zu erreichen, wenn bei diesem flachen Kabel-Typ eine "Verseilung" bei der Verlegung gezielt hergestellt wird. Dazu wird das Kabel in Längsrichtung mit ca. 10 cm "Schlaglänge" wie ein Seil schraubenförmig verdreht. Die damit notwendigerweise etwas größere Länge des Kabel, wird durch den besseren Schutz mehr als kompensiert.

  • Eine etwas "lockere" Verlegung der Kabel kann in Einzelfällen schon zu Veränderungen und Verbesserungen führen.
    Wegen sonst möglicher Instabilität wird eine lockere Verlegung nur zusammen mit einer Verseilung empfohlen.

upload.wikimedia.org_wikipedia_commons_c_cb_utp_cable.jpg

Alternative

Wenn RocNet mit Pi-Baugruppen neu realisiert oder grundsaniert werden soll, kann die im Platinen-Layout vorbereitete Bestückung des I2C-Bus mit RJ45-Buchsen erfolgen. Die damit zu verwendenden LAN-Patch-Kabel entbinden wg. der darin genetisch vorhandenen Verseilung von den vorgenannten Überlegungen.

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