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Die generelle BiDiB-Philosophie


BiDiB-Baugruppen1) werden in der Regel mit eigener Intelligenz ausgestattet, um

  • ein Modellbahnprojekt durch Trennung von Konfiguration und Bedienung eines Objekts (z.B. Weiche, Signal, etc.) strukturierter und dadurch übersichtlicher gestalten zu können
  • Steuerungsprogramme wie Rocrail, die bereits aufgrund des großen Funktionsumfangs sehr komplex aufgebaut sind, entsprechend zu entlasten

Daher ist das Einrichten eines Objekts bei Verwendung von BiDiB-Baugruppen ein 2-stufiger Prozess:

  1. Definition und Grundkonfiguration des Objekts im BiDiB-Wizard2) durch Setzen der erforderlichen Parameter und Erstellen von Makros und Accessories
  2. einfaches Aufrufen der erstellten Accessories in Rocrail

Für viele Standardanwendungen existieren im BiDiB-Wizard auch bereits vordefinierte Konfigurationen, wie aus folgenden Screenshots ersichtlich ist.


Dennoch werde ich bei den folgenden Beispielen darauf nicht zurückgreifen und zum besseren Verständnis die Konfigurationen Schritt für Schritt durchführen.
Die Möglichkeit, auf jeder BiDiB-Baugruppe eigene Makros erstellen zu können, macht das BiDiB-System nämlich extrem flexibel.

Weiters kann man jedem Port (Eingang, Ausgang, Servo, etc.) einen aussagekräftigen Namen zuordnen, so dass man sich nicht mit abstrakten Adressen,
roten und grünen Ausgängen usw. herumschlagen muss. Beim Ansteuern von Objekten ist einzig die Nummer des betreffenden Accessory ist für Rocrail relevant.
Dadurch bleibt auch in einem komplexen Modellbahnumfeld die Übersicht erhalten und das erleichtert eine eventuelle Fehlersuche ungemein.

1)
Ich beziehe mich auf dieser User-Page ausschließlich auf Baugruppen von Fichtelbahn®
2)
Der BiDiB-Wizard ist ein kostenloses Java-Programm zur Darstellung und Konfiguration der angebundenen BiDiB-Bus-Struktur und der angeschlossenen Knoten (= Baugruppen)
userpages/signalmast88/bidib-philosophie-de.txt · Last modified: 2022/05/11 19:05 by signalmast88