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Drehscheibe: Schnittstelle

Schnittstellenkennung

Dies muss bei allen Drehscheiben im Plan angegeben werden, wenn mindestens eine davon die DSD2010-Bibliothek verwendet.
Das ist erforderlich, damit die richtigen Ereignisse zur richtigen Drehscheibe gemeldet werden.


Bus

Siehe: Adressierung

Adresse

Abhängig vom Dekoder handelt es sich um eine Lokomotiv- bzw. Funktionsdekoder-Adresse. – Zweite Adresse rechts nur für den Dekoder-Typ "AccDec".

Richtungsadresse

Je nach Typ ist dies die FADA-Zubehöradresse zur Umschaltung der Drehrichtung.

FADA

Erzwingt das Verwenden flacher Adressierung.

Funktion

Typ locdec

Links: Dekoder-Funktions-Ausgang für die Magnet-Spule der Brücken-Verriegelung.
Rechts: Dekoder-Funktions-Ausgang für die Steuerung des Polarisations-Relais. (Polarisations-Adr. muss auf Null gesetzt sein.)

Beleuchtung

Dekoder-Funktions-Ausgang für Brücken-Kabinen-Licht.(Typ locdec)

Motorausschaltverzögerung

Anzahl der Millisekunden zwischen Aktivierung der Bühnen-Einrastung und Abschalten des Bühnen-Motors.

Fahrstufen

Übersetzungs-Schlüssel fehlt noch, gemeint ist: Anzahl der Schritte eines Schrittmotors für eine 360º-Drehung.

Schrittverzögerung

Pause zwischen den Schritten.

Offset


Typ

Drehgeschwindigkeit

Gibt die Drehgeschwindigkeit der Bühne in Prozent der Maximalgeschwindigkeit an.
Diese Prozentangabe dient der Berechnung der Geschwindigkeitsstufe für den Dekoder: hat der Dekoder beispielsweise 28 Geschwindigkeitsstufen und es sind 50% eingestellt, wird die Bühne mit Geschwindigkeitsstufe 14 gedreht.

Verzögerung

Zeit in Sekunden zwischen dem Erreichen der Zielposition und dem Losfahren der Lokomotive. Bei der Verwendung von Reed-Relais zur Bühnenpositionsrückmeldung wird die Rückmeldung zu früh ausgelöst.

Wartezeit für Richtungswechsel

Zeit in Sekunden zwischen dem Richtungs- und dem Positionskommando.
Gilt nur für DigitalBahn Dekoder; wenigstens 2 Sekunden sind empfohlen.

Protokoll

Typ Beschreibung Befehls-Typ
D Zentralen-Standard Weiche
M Motorola Weiche
N NMRA DCC Weiche
MP Multiport Programmierung (LocoNet+LocoIO)


Positions-Rückmelder

Wenn die Drehscheiben-Steuerung bei Erreichen der gewünschten Brücken-Position ein Ereignis erzeugt, kann dafür dieser Rückmelder verwendet werden.
In diesem Fall kann auf Registerkarte Gleise (im Dialog 'Drehscheibengleis') das Feld "Positions-Rückmelder" leer bleiben.

Rückmelder 1 bis 4

Wenn die Drehscheibe auch im Automatik-Modus verwendet werden soll, ist die Drehbrücke in min. zwei Belegtmeldeabschnitte zu teilen. Es können auch zwei punktförmige Rückmelder z.B. in der Nähe der Enden des Brückengleises verwendet werden.
Siehe auch: Drehbrücken-Belegung.

Die beiden Abschnitte bzw. dort positionierte punktförmige Rückmelder sind den Rückmeldern 1 u. 2 zuzuordnen. Die Zuordnung ist beliebig, weil automatisch der zuerst auslösende Rückmelder das enter-Ereignis und der danach auslösende Rückmelder das in-Ereignis erzeugt.

Das Brückengleis kann auch in drei oder vier Abschnitte aufgeteilt werden und die beiden mittleren Abschnitte bzw. dort positionierte punktförmige Rückmelder sind den Rückmeldern 3 u. 4 zuzuordnen. Der erste auslösende Rückmelder 3 oder 4 erzeugt ein pre2in-Ereignis, das für Loks mit aktivierter Option Stop bei pre2in als in-Ereignis ausgewertet wird. Damit können z.B. kürzere Loks näher zur Mitte des Brückengleises angehalten werden.

Die beschriebenen Varianten
für Abschnitte und Rückmelder
1 2
1 3 2
1 3 4 2

Externer Brückenblock

In folgenden Fällen ist die Einrichtung des optionalen externen Brückenblocks erforderlich:

  • Die Zuordnung der Ereignisse zu den Rückmeldern soll anders erfolgen, als hier für die Rückmelder 1 bis 4 beschrieben.
  • Die Drehbrücke wird nur mit einem Gleisabschnitt betrieben und benötigt z.B. ein enter2in-Ereignis um Loks passend anzuhalten.
  • Die optische Darstellung des Drehscheibenblocks wird so gewünscht, wie sie bei normalen Blöcken erfolgt. (Farbige Statusanzeige, Lok-Bild usw.)

Weitere Einzelheiten, sowie Anlegen und Einrichtung des externen Brückenblocks sind in einem Kapitel der Seite Drehscheibe: Einstellungen beschrieben.

Polarisierung der Brücke

Abhängig von der Hardware können ein oder zwei Adressen oder Ausgänge verwendet werden. Die Polung muss für jeden Gleisanschluss der Drehscheibe eingestellt werden; siehe Gleise.
Es erfolgt keine automatische Umpolung, wenn der Wert auf 0 belassen wird.

Adresse

Adresse(n) für die Steuerung eines bistabilen Relais für die Brücken-Polarisierung.

Ausgang

Ausgang(Ausgänge) für die Steuerung eines bistabilen Relais für die Brücken-Polarisierung.

Optionen

Umkehren

Muss für TT-DEC in Kombination mit Xpressnet und RocoNet aktiviert werden.

Wechsel der Drehrichtung

Rocrail berechnet die Drehrichtung, um die Bühne auf kürzestem Weg zum Zielgleis zu drehen. Wenn der verwendete Dekoder es in entgegengesetzter Richtung ausführt, wird die Drehrichtung durch Wählen dieser Option invertiert.

Gemeinsame Dialog-Schaltflächen

turntable-int-de.txt · Last modified: 2022/04/27 00:37 by rainerk