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loc-int-de

Lokomotiven: Schnittstelle

Schnittstellenkennung

Wird mehr als eine Zentrale verwendet, dann wird in diesem Feld die Zentrale angegeben, die für die Ansteuerung des Lokdekoders zuständig ist. Bei der Verwendung von nur einer Zentrale bzw. der Ansteuerung durch die Standard-Zentrale (erste 'digint' in der rocrail.ini) kann dieses Feld leer gelassen werden.

Alle

Diese Option aktivieren, wenn die Lok- und Funktions-Befehle an alle angeschlossenen Zentralen gesendet werden sollen.

Bus

Siehe: Adressierung

Adresse

Hier wird die Adresse des Dekoders angegeben. Deren Wert basiert auf dem Dekodertyp und der verwendeten Zentrale.

  • Achtung: Im Gegensatz zum NMRA-Standard mit Adressen größer als 127, müssen bei Steuerung mit Rocrail bereits Adressen ab 100 im Lok-Dekoder als "Lange Adressen" programmiert sein. Hierfür unbedingt CV29/Bit5=1 und CV17/18 berücksichtigen oder die Adressen von 100 bis 127 nicht verwenden :!:
  • Märklin mfx-Dekoder bedürfen - abhängig von der verwendeten Zentrale - unter Umständen besonderer Einstellungen. Details finden sich auf der Wiki-Seite der entsprechenden Zentrale.
  • Lokomotiven mit der Adresse 0 (Null) werden als analoge Loks ohne Dekoder betrachtet, die nur durch Gleistreiber-Systeme unterstützt werden. Adresse 0 wird nur akzeptiert, wenn das Protokoll auf Analog eingestellt ist, ansonsten erfolgt eine Fehlermeldung.
    "Verlängertes 0-Bit" nach NEM 670 wird nicht unterstützt.

Zweite Adresse

Die optionale zweite Adressse kann für WIO oder T4T (TrainCoupling&CommunicationSystem) verwendet werden.

OID

Einige Zentralen, wie die ESU Ecos, verwenden anstelle einer Adresse eine Objekt-Kennung OID um auf eine spezifische Lok zu verweisen.
Dieses Feld kann leer bleiben, da die Ecos-Biblothek eine Lok auch durch Kennung oder Adresse definiert.

Protokoll

Einige Zentralen unterstützen mehrere Protokolle; für Details bitte im Handbuch nachlesen.
Wenn die Adresse auf Null eingestellt ist, sollte das Protokoll für Gleis-Treiber-Unterstützung auf Analog eingestellt sein.

Hinweis: "Serverdefined" ist das standardmäßig von der Zentrale verwendete Mobil-Protokoll. Diese Einstellung ist nur im Fall einer Multi-Protokoll-Zentrale, wie Ecos/CSx(dcc/mfx), von Interesse. Für eine "Nur DCC"-Zentrale hat diese Option keinerlei Auswirkung. Oder für die Märklin 6051 ist es immer Motorola.

Protokollversion

Wenn die Zentrale den Dekodertyp nicht selbst erkennen kann, dann muss die Version hier definiert werden. Eine Liste der definierten Versionen findet sich auf der DDX-Seite oder in der SRCP Dokumentation. Die meisten Systeme benötigen diese Information nicht, weil der Dekodertyp in der Zentrale definiert wird bzw. die Zentrale nur einen Typ unterstützt.

Fahrstufen

Anzahl der Fahrstufen, wie im Lok-Dekoder eingestellt oder vorgegeben. Rocrail benötigt die Information, wie viele Fahrstufen ein Dekoder verwendet, unter anderem um die korrekte Geschwindigkeit in Prozent oder km/h zu berechnen.

  • Die eingestellte Fahrstufen-Anzahl des Lok-Dekoders, der Zentrale und Rocrail müssen, insbesondere bei DCC, übereinstimmen, ansonsten leuchtet unter Umständen die Lokbeleuchtung (F0) nicht oder blinkt.

Der optionale zweite Wert kann für T4T1) verwendet werden.

Anzahl der Funktionen

Anzahl der Zusatz-Funktionen, die vom verwendeten Dekoder unterstützt werden.

Kamera

Die IP-Adresse und Port der Live-Streaming-Kamera der Lokomotive, die im Fahrregler-Dialog angezeigt wird.
Unterstützte Streaming-Formate:

  • HTTP
  • Roco

Bilder überspringen

Das Feld rechts ist die Anzahl der zu überspringenden Bilder. Dies reduziert die CPU-Last und die Flüssigkeit des Video-Streams.
Hinweis: Bilder werden auch dann übersprungen, wenn die Grafikverarbeitung langsam ist, auch wenn dieser Parameter auf Null gesetzt ist. Der Videostream kann nicht angehalten werden.

Roco

Die Roco-Video-Lokomotive muss im "Client-Modus" konfiguriert werden.
Das kann mit dem Roco-Videolok-Tool erfolgen.
Der Port muss auf 5152 gesetzt sein.
Hinweis: Nach Starten der Kamera kann es bis zu 30 Sekunden dauern, bevor die ersten Bilder hereinkommen.

Hinweis: Wenn der Lokomotive ein Zug zugewiesen ist und dieser Zug einen Wagon mit einer Streaming-Kamera enthält, wird stattdessen die Kamera dieses Wagons verwendet.



Optionen

Masse

Kann verwendet werden:

  • Wenn dies eine analoge Lok in Verbindung mit Dinamo ist.
  • Bei einem WIO mit aktivierter Mobil-Option.
  • Bei einem RocNetNode-Mobil-Decoder

Ein Wert von 5 ist ein guter Anfang, um damit zu experimentieren.

Pause bei Richtungswechsel

Bis zu vierstellige Zeit in Millisekunden; für eine Wartezeit von 3 Sekunden gibt man 3000 ein.
Einige alte Delta- oder ähnliche Dekoder benötigen eine Pause zwischen einem Richtungswechsel und einem Weichenschaltkommando. Mit einem Wert von 100ms kann hier dieses Verhalten eingestellt werden, wenn DDX verwendet wird.

Info abfragen

XpressNet teilt Lok-Änderungen nicht mit, die durch Fahrregler erfolgen.
Bei Aktivieren dieser Option und wenn die Lok nicht im Auto-Modus ist, wird jede Sekunde eine Abfrage an die Zentrale gesendet, um die Information zu erhalten, die zur Aktualisierung der Rocrail-Clients benötigt wird.
:!: Mit Vorsicht verwenden. Diese Option wird nicht empfohlen, wird im Forum nicht unterstützt und verwendet unnötig CPU-Leistung.

Umkehren

Kehrt die Hardware-Fahrtrichtung um.
Dies ist eine Alternative zur Programmierung im Lok-Decoder durch CV29 / Bit0.

Polarisierung

Eine Option zur Korrektur der Richtung von BiDi-, RailCom-Richtung, falls der Decoder nicht richtig gepolt ist.
Siehe auch: Bidi-Richtung

Fahrstufenbereich

Wird WIO als Mobil-Decoder verwendet, kann hiermit Vstart und Vhigh, CV2/CV5, simuliert werden.

Feld Wert Bemerkung
1 Min. Stufe
2 Max. Stufe
3 PWM Weiten-Faktor Beispiel für 100 Geschwindigkeits-Stufen: 0=20kHz, 1000=10Hz

Beschleunigung

Beschleunigung anpassen

  • Nur in Kombination mit DCC und Zügen verfügbar.
  • Die max. Last und der Beschleunigungs-Bereich müssen größer als Null sein.
  • Wenn das gesamte Zug-Gewicht Null ist, wird die min. Beschleunigung verwendet.
  • Der neu berechnete Beschleunigungs-Wert wird durch POM (Programmierung auf dem Hauptgleis) in CV3 des Lok-Dekoders geschrieben, nachdem ein Zug zugewiesen wurde oder falls Wagen-Eigenschaften geändert wurden.
  • Der min. Beschleunigungs-Wert wird durch POM in CV3 geschrieben, nachdem eine Zuweisung aufgehoben wurde.

Max. Last

Die max. Last für diese Lokomotive in Tonnen.

Min./Max. Beschleunigung

Der zu verwendende CV3-Bereich zwischen Null und max. Last.

Gemeinsame Dialog-Schaltflächen

1)
TCCS (TrainCoupling&CommunicationSystem)
loc-int-de.txt · Last modified: 2020/06/09 01:35 by rainerk