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loc-int-de

Lokomotiven: Schnittstelle

Schnittstellenkennung

Wird mehr als eine Zentrale verwendet, dann wird in diesem Feld die Zentrale angegeben, die für die Ansteuerung des Lokdekoders zuständig ist. Bei der Verwendung von nur einer Zentrale bzw. der Ansteuerung durch die Standard-Zentrale (erste 'digint' in der rocrail.ini) kann dieses Feld leer gelassen werden.

Alle

Diese Option aktivieren, wenn die Lok- und Funktions-Befehle an alle angeschlossenen Zentralen gesendet werden sollen.

Bus

Siehe: Adressierung

Adresse

Hier wird die Adresse des Dekoders angegeben. Deren Wert basiert auf dem Dekodertyp und der verwendeten Zentrale.

  • Märklin mfx-Dekoder bedürfen - abhängig von der verwendeten Zentrale - unter Umständen besonderer Einstellungen. Details finden sich auf der Wiki-Seite der entsprechenden Zentrale.
  • Lokomotiven mit der Adresse 0 (Null) werden als analoge Loks ohne Dekoder betrachtet, die nur durch Gleistreiber-Systeme unterstützt werden.
    "Verlängertes 0-Bit" nach NEM 670 wird nicht unterstützt.

Die optionale zweite Adressse wird von einigen Dekodern für erweiterte Funktionen verwendet: z.B. T4T1).

Protokoll

Einige Zentralen unterstützen mehrere Protokolle; für Details bitte im Handbuch nachlesen.
Wenn die Adresse auf Null eingestellt ist, sollte das Protokoll für Gleis-Treiber-Unterstützung auf Analog eingestellt sein.

Protokollversion

Wenn die Zentrale den Dekodertyp nicht selbst erkennen kann, dann muss die Version hier definiert werden. Eine Liste der definierten Versionen findet sich auf der DDX-Seite oder in der SRCP Dokumentation. Die meisten Systeme benötigen diese Information nicht, weil der Dekodertyp in der Zentrale definiert wird bzw. die Zentrale nur einen Typ unterstützt.

Fahrstufen

Anzahl der Fahrstufen, wie im Lok-Dekoder eingestellt oder vorgegeben. Rocrail benötigt die Information, wie viele Fahrstufen ein Dekoder verwendet, unter anderem um die korrekte Geschwindigkeit in Prozent oder km/h zu berechnen.

  • Die eingestellte Fahrstufen-Anzahl des Lok-Dekoders, der Zentrale und Rocrail müssen, insbesondere bei DCC, übereinstimmen, ansonsten leuchtet unter Umständen die Lokbeleuchtung (F0) nicht oder blinkt.

Der optionale zweite Wert kann für T4T2) verwendet werden.

Anzahl der Funktionen

Anzahl der Zusatz-Funktionen, die vom verwendeten Dekoder unterstützt werden.

Optionen

Masse

Dieser Wert wird nur bei der Verwendung von analogen Loks mit der Zentrale Dinamo (s. dort) benötigt.
Ein Wert von 5 ist ein guter Anfang, um damit zu experimentieren.

Pause bei Richtungswechsel

Bis zu vierstellige Zeit in Millisekunden; für eine Wartezeit von 3 Sekunden gibt man 3000 ein.
Einige alte Delta- oder ähnliche Dekoder benötigen eine Pause zwischen einem Richtungswechsel und einem Weichenschaltkommando. Mit einem Wert von 100ms kann hier dieses Verhalten eingestellt werden, wenn DDX verwendet wird.

Info abfragen

XpressNet teilt Lok-Änderungen nicht mit, die durch Fahrregler erfolgen.
Bei Aktivieren dieser Option und wenn die Lok nicht im Auto-Modus ist, wird jede Sekunde eine Abfrage an die Zentrale gesendet, um die Information zu erhalten, die zur Aktualisierung der Rocrail-Clients benötigt wird.
:!: Mit Vorsicht verwenden. Diese Option wird nicht empfohlen, wird im Forum nicht unterstützt und verwendet unnötig CPU-Leistung.

Platzierung

Wenn die Lok in die falsche Richtung fährt, kann dieser Status getauscht werden.
Bei Pendelzügen wird dieser Status in Kopfbahnhof-Blöcken automatisch getauscht und es werden Fahrstraßen der entgegengesetzten Richtung verwendet.

Standardmäßig ist dieser Status gesetzt und gilt für den Lieferzustand von Loks.
Einige ältere Dekoder erinnern sich nur für kurze Zeit nach Abschalten der Stromversorgung.
Wenn eine Dekoder seine vorherige Richtung "vergessen" hat, dann wird er beim nächsten mal in seiner "Standard"-Richtung fahren.

Ist dieser Status nicht gesetzt, ist die Platzierung getauscht.

Weitere Informationen zu diesem Thema: Fahrtrichtung in Rocrail

Polarisierung

Eine Option zur Korrektur der Richtung von BiDi-, RailCom-Richtung, falls der Decoder nicht richtig gepolt ist.
Siehe auch: Bidi-Richtung

Beschleunigung

Beschleunigung anpassen

  • Nur in Kombination mit DCC und Zügen verfügbar.
  • Die max. Last und der Beschleunigungs-Bereich müssen größer als Null sein.
  • Wenn das gesamte Zug-Gewicht Null ist, wird die min. Beschleunigung verwendet.
  • Der neu berechnete Beschleunigungs-Wert wird durch POM (Programmierung auf dem Hauptgleis) in CV3 des Lok-Dekoders geschrieben, nachdem ein Zug zugewiesen wurde oder falls Wagen-Eigenschaften geändert wurden.
  • Der min. Beschleunigungs-Wert wird durch POM in CV3 geschrieben, nachdem eine Zuweisung aufgehoben wurde.

Max. Last

Die max. Last für diese Lokomotive in Tonnen.

Min./Max. Beschleunigung

Der zu verwendende CV3-Bereich zwischen Null und max. Last.

Gemeinsame Dialog-Schaltflächen

1) , 2)
TCCS (TrainCoupling&CommunicationSystem)
loc-int-de.txt · Last modified: 2019/04/30 23:46 by rainerk